Lehrte

Lehrte (red/nol). Bürgermeister Klaus Sidortschuk bietet am Donnerstag, 23. Februar die nächste Sprechstunde an. Eingeladen sind alle Lehrterinnen und Lehrter, in dieser Bürgermeistersprechstunde ihre Anliegen, Sorgen oder Anregungen zum städtischen Geschehen vorzutragen und mit dem Bürgermeister zu erörtern. Um das Gespräch optimal vorbereiten zu können, wird um Anmeldung und möglichst auch Nennung der Themen gebeten. Anmeldungen nimmt das Büro für Öffentlichkeitsarbeit telefonisch (0 51 32) 505-226 bzw. -248) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) entgegen. Die Bürgermeistersprechstunde findet regelmäßig einmal im Monat in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Büro des Bürgermeisters statt.Um das Gespräch optimal vorbereiten zu können, wird um Anmeldung und möglichst auch Nennung der Themen gebeten. Anmeldungen nimmt das Büro für Öffentlichkeitsarbeit telefonisch (0 51 32) 505-226 bzw. -248) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) entgegen.

Lehrte (uk). An seinem 1. Neujahrsempfang konnte Bürgermeister Klaus Sidortschuk rund 340 Gäste begrüßen, darunter viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft, sowie 55 Inhaber der Ehrenamtskarte. In diesem Jahr wurden keine Ehrungen vorgenommen, dafür hatte Sidortschuk die Damen und Herren, die im Besitz einer Ehrenamtskarte sind, zum Empfangeingeladen,
Thema war zum wiederholten Male der Containerumschlagbahnhof Megahub. Hierzu äußerte sich Sidortschuk sehr zurückhaltend, auch im Hinblick auf den dann verstärkt aufkommenden Verkehr.  
Zum Thema Obi - hier war er seinerzeit ein entschiedener Gegner gewesen, gab er eine klare Aussage: „Ich werde bei der Eröffnung das rote Band durchschneiden, und mich dafür einsetzen, dass eine gute Partnerschaft mit Obi erwächst.“
Natürlich lag es ihm auch am Herzen, die nach vielen Jahren in den Ruhestand gegangene Jutta Voß für ihre geleiste Arbeit als Bürgermeisterin zu loben.
Zum Thema Klima und Energie begrüßte er es, dass Lehrte hier eine wichtige Vorreiterrolle durch die Gründung der Energiegenossenschaft
bildet. Bereits im Frühjahr konnten die ersten Bürgersolaranlagen in Betrieb genommen werden, und „... die Energiegenossenscahft ist inzwischen über unsere Stadtgrenzen hinaus eine wahre Erfolgsgeschichte.“ Der 1. Neujahrsempfang von Sidortschuk endete gegen 23 Uhr mit zufriedenen Gästen. Die obligatorische Sammlung für einen guten Zweck erbrachte rund 2.400 Euro.

Lehrte (red/gh). Das Jugendamt der Stadt Lehrte bietet berufstätigen Eltern auch in diesem Jahr wieder eine Sommerferienbetreuung für Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren an. Die Kinder werden in der Zeit vom 23. Juli bis 10. August in Lehrte oder alternativ vom 23.  Juli bis 27. Juli in Hämelerwald betreut.
An den Standorten Albert-Schweitzer-Schule Lehrte und Jugendzentrum Hämelerwald kann jeweils eine Gruppe mit 35 bzw. 20 Kindern durch studentische Fachkräfte von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr betreut werden. Die Ferienbetreuung in Hämelerwald findet nur statt, wenn die Mindesteilnehmeranzahl von 15 Kindern erreicht wird.
Die Kosten betragen 60 Euro pro Kind und Woche. Für Geschwisterkinder ist eine Ermäßigung vorgesehen. Anmeldungen sind wochenweise möglich. Im Preis enthalten ist das Betreuungsprogramm, Mittagessen und Getränke. Für Ausflüge wird ein gesonderter Kostenbeitrag erhoben. Anmeldungen können ab sofort erfolgen. Anmeldevordrucke und weitere Informationen können der Homepage der Stadt Lehrte unter www.lehrte.de entnommen werden. Anmeldevordrucke können auch telefonisch unter der Rufnummer (05132) 823555 beim Stadtjugendpfleger angefordert werden.

bearb_Krankenhaus_Springe_004Region (red/uk). Das Krankenhaus in Springe wird in Kürze drei neue Rollstühle anschaffen. Ermöglicht wurde dieses durch eine großzügige Spende der Mitarbeiter der Volksbank eG, Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg. Die rund 300 Mitarbeiter der Volksbank eG haben beschlossen, auf die jährlichen Nikolausgeschenke ihres Arbeitgebers zu verzichten und mit diesem Geld im Geschäftsgebiet der Volksbank etwas Gutes zu tun.
Im letzten Jahr fiel die Wahl auf die Krankenhäuser der Orte Springe und Gehrden. Die Nachricht löste bei dem Vorsitzenden des Fördervereins des Krankenhauses Springe, Klaus Paschke,  große Freude aus. Nach seinen Worten sind Anschaffungen dieser Art zwar dringend notwendig, müssen aber normalerweise aus den knapp bemessenen öffentlichen Zuschüssen sowie Einnahmen des Fördervereins finanziert werden. Diese reichen nur für das Dringendste. Die Spende kam deshalb sehr gelegen.
Herbert Horn (Mi.), Leiter der Hauptgeschäftsstelle in Springe, überreicht dem Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Paschke (li) des Krankenhauses Springe im Namen der Volksbank einen Scheck über 1.000 Euro. (re) Anna-Maria Wichmann, stellvertr. für ds Direktorium des KKH Springe. Damit kann der vorhandene Bestand an Rollstühlen im Krankenhaus um drei qualitativ hochwertige Exemlare aufgestockt werden. Sie stehen den schwachen, frisch operierten oder gehbehinderten Patienten zur Verfügung, um sich im Krankenhaus fortzubewegen.

bearb_eon_100_1572Lehrte (red/uk). Die Auszubildenden der Firma E.ON Netz GmbH streben nicht nur einen guten Ausbildungsabschluss an, sie engagieren sich auch an den drei Unternehmensstandorten in Lehrte, Bamberg und Bayreuth für soziale Projekte. Der Erlös der diesjährigen Weihnachtsaktion in Lehrte ging an Familienhebamme Annette Schuhose, die im Familienservicebüro der Stadt Lehrte kostenlose Gespräche für junge Eltern anbietet. Das Geld wird für Spielsachen verwendet werden sowie für dringend benötigte Utensilien für die Sprechstunde. „Uns war es wichtig, dass wir mit den Einnahmen aus unserem Bücherverkauf vor Weihnachten einen guten Zweck hier in der Region unterstützen“, so Auszubildende Maike Schubert. In der Adventszeit hatten die Auszubildenden des Hochspannungsnetzbetreibers für Mitarbeiter einen Bücherflohmarkt organisiert. Zusätzlich gab die Unternehmensleitung einen Zuschuss zum  Verkaufserlös, so dass 1.000 Euro gespendet werden konnten.
Foto: Maike Schubert (re) und Julia Kracke (li), Auszubildende des Hochspannungsnetzbetreibers E.ON Netz, unterstützen mit dem Erlös der Weihnachtsaktion in Lehrte das Service-Angebot von Familienhebamme Annette Schuhose. Foto: E.On

Lehrte (uk). Bürgermeister Klaus Sidortschuk bietet ab sofort eine regelmäßige Sprechstunde an. Alle Lehrterinnen und Lehrter sind herzlich eingeladen, in dieser Bürgermeistersprechstunde ihre Anliegen, Sorgen oder Anregungen zum städtischen Geschehen vorzutragen und mit dem Bürgermeister zu erörtern. Um diese Gespräche optimal vorbereiten zu können, wird um Anmeldung und möglichst auch Nennung der Themen gebeten. Anmeldungen nimmt das Büro für Öffentlichkeitsarbeit telefonisch (05132) 505-226 bzw. -248 oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) entgegen. Die Bürgermeistersprechstunde wird regelmäßig einmal im Monat stattfinden, erstmals am Donnerstag, 19. Januar in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Büro des Bürgermeisters.


Burgdorf (red/uk). Wie erwirbt man die allgemeine Hochschulreife am Beruflichen Gymnasium? Wie das geht, welche Fächer unterrichtet werden und welche Anforderungen erfüllt sein müssen, erfahren Schüler und Eltern am Sa., 21. Januar und am Sa. 4. Februar in der BBS Burgdorf am Berliner Ring 28 in 31303 Burgdorf. An beiden Samstagen beginnt um 10 Uhr ein Vortrag mit Informationen zur gymnasialen Oberstufe und zum Abitur am Beruflichen Gymnasium.  Die Informationstage zeigen Profile, Inhalte und Anforderungen auf. Lehrer und Schüler bringen zudem Beispiele aus dem Unterricht und stehen für Gespräche zur Verfügung. Außerdem dürfen die Labore, Werkstätten, Räume und EDV-Einrichtungen der Schule besichtigt werden. Detaillierte Informationen über das Berufliche Gymnasium Burgdorf mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Technik finden Sie unter www.bbs-burgdorf.de.

Lehrte-Aligse (red/uk). Rechtzeitig vor Weihnachten ist das Buch ‘Aligse - Unser Dorf’ fertig geworden. Es beinhaltet Geschichten und Ereignisse mit Bildern aus der Zeit 1945 bis 2011. Es enthält viel Wissenswertes, aber auch Unterhaltsames.
Der Aligser Ortsbürgermeister Frank Seger und sein Stellvertreter Hendrik Thiele nahmen das zum Anlass, dem Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk (SPD) ein Exemplar zu überreichen. Das Buch gebe viele Einblicke in die dörfliche Entwicklung und beleuchte unter anderem auch den Übergang von einer selbständigen Gemeinde zu einem Lehrter Ortsteil. Schmunzelnd ergänzte Frank Seger: „Im Buch kann man nun auch erfahren, warum die Kanone vor dem Denkmal ‘Unter den Eichen’ nach Lehrte ausgerichtet ist.“
Das 448 Seiten starke Buch wurde in ehrenamtlicher Arbeit von einem rund 40 Männer und Frauen umfassenden Autorenteam verfasst und ist in Aligser Geschäften käuflich zu erwerben.
Foto: Aligse BU: Der Aligser Ortsbürgermeister Frank Seger (li) und Hendirk thiele (re) übergeben dem Lehrter Bürgermeister Klaus Sidortschuk das Buch: Aligse - Uner Dorf. Foto: SPD Aligse.

….. mit 195 Gästen feierten die Mitglieder des Schützen-Corps ihr Winterschützenfest vor großer Kulisse im Kurt-Hirschfeld-Forum. Festliche Abendroben sowie die Auszeichnung besonders verdienter Musikerinnen und Musiker in den Reihen der Grünrücke gehören zu so einem Fest ebenso wie flotte Rhythmen der Tanzkapelle und eine gut bestückte Tombola. Für 60 Jahre aktives Musikzieren in den Reihen des Schützen-Corps wurde Erich Vornfett mit der goldenen Verdienstnadel des Bundes deutscher Musikverbände ausgezeichnet. Für sein herausragendes Engagement nicht nur für das Musikwesen im Schützen-Corps sondern auch für sein uneigennütziges Wirken zum Wohle des gesamten Vereins erhielt Werner Baye die goldene Verdienstnadel des Schützen-Corps. Alles in allem war es wieder ein gelungenes Fest, mit dem sich das Schützen-Corps bereits seit 63 Jahren stets zu Beginn des neuen Jahres selbst beschenkt. Winterkönig Werner Bartels freute sich über seinen schießsportlichen Erfolg und eröffnete gemeinsam mit Sommerkönig Frank Walter und Sommerkönigin Tanja Buchholz den Tanz. Bis zum frühen Morgen war das Tanzparkett gut besucht. Das Organisationsteam um Festleiterin Elke Kulling können stolz sein, dass es dem Schützen-Corps wieder gelungen ist, ein stimmungsvolles Fest zu feiern.

volskbank_IMG_0212Sehnde (uk). Schon vor dem nahenden Weihnachtsfest bescherte die Volksbank eG, Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg vielen Vereinen und gemeinnützigen Verbänden in ihrem Geschäftsgebiet Geldgeschenke in Form von Spenden. Das Geld stammt aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens der Volksbank eG, Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg. Bei der Spendenübergabe in der Geschäftsstelle Sehnde waren die Vertreter der Vereine und Verbände aus den Orten Sehnde, Ilten, Bolzum, Höver und Ingeln-Oesselse anwesend. Geschäftsstellenleiter Peter Moldenhauer aus Sehnde überreichte gemeinsam mit den Geschäftsstellenleitern Oliver Falk aus Ilten und Henning Schmidt aus Ingeln-Oesselse die Spendenschecks an die Empfänger.
Das Geld wird für vielfältige Zwecke eingesetzt.

Lehrte (eb/gh). Mit einer kleinen Feierstunde haben die Stadtwerke Lehrte den Abschluss der Sanierungsarbeiten am Lehrter Wasserturm gewürdigt. Stadtwerkechef Rainer Eberth bedankte sich bei der Architektin Anette Schwark und den beteiligten Firmen für die gute Arbeit. Als Spezialfirma für Bauwerkssanierungen hatte die Firma Schaper aus Wathlingen  die Ausschreibung für die Maurer- und Verfügungsarbeiten gewonnen. Nachdem der Turm eingerüstet war, stellte sich bei genauerer Untersuchung heraus, dass statt der ursprünglich veranschlagten 2.500 Stück zerbröselten Klinkerziegel insgesamt über 10.000 Stück Klinkerziegel durch neue Steine ersetzt werden mussten. Diese Tatsache hatte dazu geführt, dass die Bauarbeiten nicht wie geplant im Juni sondern erst im Oktober 2011 abgeschlossen werden konnten. Auch stiegen dadurch die Kosten  von 250.000 auf 400.000 Euro.
Für die Neueindeckung des Daches hatte die Firma Nelke aus Lehrte die Ausschreibung gewonnen und dafür gesorgt, dass der Turm nun wieder eine neue „Mütze“ auf hat. Die Anstricharbeiten für die weißen Flächen am Turm wurden von der Lehrter Firma Müller ausgeführt.
Bürgermeister Klaus Sidortschuk betonte, dass sich die Stadtwerke als verlässlicher Partner erwiesen haben und auch die erhöhten Kosten zur Erhaltung des Baudenkmales und Lehrter Wahrzeichens schultern konnten.
Rainer Eberth wies darauf hin, dass die Stadtwerke in Zukunft nur dann nennenswerte Beiträge für Erhaltungsmaßnahmen leisten können, wenn ihnen die Lehrter Gaskunden auch weiterhin die Treue halten. Fremde Discounter aus dem Internet leisten keine Beiträge zur Verschönerung und Entwicklung der Stadt und unterstützen auch keine Lehrter Vereine.
Insgesamt ist die Sanierung des Lehrter Wasserturmes sehr gut und in hoher Qualität gelungen. Dach und Außenhaut können nun wieder für viele Jahrzehnte dem Wetter trotzen. Mit seiner Beleuchtung erstrahlt der Turm weithin sichtbar in neuem Glanz.

Lehrte/Sehde (eb). Nachdem das Solarkraftwerk Europastraße in Lehrte am 29. August an das Stromnetz angeschlossen wurde, hat am 18. November der Bau des 2. Solarkraftwerks der Energiegenossenschaft Lehrte eG auf dem Dach des Logistikzentrums in Höver begonnen. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft hat für das Großprojekt in seiner Sitzung am 2. November grünes Licht gegeben. Darüberhinaus wurde der Weg freigemacht, die Stadt Sehnde und deren Ortsteile in die Satzung aufzunehmen. Somit könnten sich zukünftig auch die Sehnder BürgerInnen an der Energiegenossenschaft beteiligen. In der außerordentlichen Generalversammlung am 6. Dezember im Forum der KGS Sehnde werden die Mitglieder über die Satzungsänderungen entscheiden.
In der Hannoverschen Straße 34 in Höver wird auf einer Logistikhalle mit einer Dachfläche von rd. 60.000 m² eine Photovoltaik-Anlage mit einer elektrischen Spitzenleistung von 1,9 Megawatt errichtet. Damit können rund 1,8 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr erzeugt werden, welche rechnerisch zur Versorgung von etwa 514  Haushalten ausreichen. Die Investitionskosten für das Solarkraftwerk werden ca. 3,7 Millionen Euro betragen. Die Energiegenossenschaft Lehrte eG geht weiterhin von einer vorsichtig geplanten Dividende von rd. 3 % für das Wirtschaftsjahr 2012 aus.
Die Mitgliederzahl der Energiegenossenschaft ist inzwischen auf über 200 Mitglieder angewachsen. Die Genossenschaft nimmt gern noch weitere Mitglieder auf, um noch mehr Projekte für die Erzeugung von umweltfreundlicher Energie in Lehrte und Sehnde realisieren zu können. Infos zur Mitgliedschaft erhalten sie bei der Volksbank eG in Lehrte unter der Tel.  (05132) 8 64 74 79 oder im Internet unter www.eg-lehrte.de .

Lehrte (fuh). Große Freude herrschte am 23. November in der Zentrale der REWE Markt GmbH in Hämelerwald. Denn dort erhielten die Kinder des Kindergartens Hämelerwald e.V. eine unerwartete Spende in Höhe von 500 Euro. Die Spende wurde im Namen des Betriebsrates der REWE Markt GmbH/ Penny-Markt GmbH durch Frau Franziska Kilian, Assistentin des Betriebsrates, sowie Frau Antje Bornschein, Assistentin der Regionsleitung, an die Mitarbeiterinnen der Einrichtung übergeben. Darüber hinaus konnte sich der Kindergarten über 2 weihnachtliche Schatzkisten, gefüllt mit Obst, Leckereien  und kleinen Überraschungen freuen. Die Spendenübergabe erfolgte im Rahmen des bereits traditionellen Weihnachtsbaumschmückens, welches jedes Jahr in der Woche vor dem ersten Advent gemeinsam mit dem Kindergarten stattfindet. Mit selbstgebasteltem Weihnachtsbaumschmuck begeisterten die Kinder und Erzieher des Kindergartens Hämelerwald die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der REWE Markt GmbH und Penny Markt GmbH.
Diese Spendenaktionen haben für den Betriebsrat der REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH Lehrte bereits Tradition. Durch das alljährlich stattfindende eigene Hallenfußballturnier des Betriebsrates, dem Internationalen REWE Cup, wurden in den letzten fünfundzwanzig Jahren bereits Spenden von insgesamt rund 116.000.- Euro zusammengespielt, mit denen krebskranke Kinder, Tierheime, diverse Kindergärten, Flutopferhilfe und andere Institutionen unterstützt wurden. Und es konnten dazu weitere Sponsoren gefunden werden, wie in diesem Fall der Penny-Markt in Magdeburg, die weitere Gelder oder Waren zur Verfügung stellten.

bearb_THW_Foto_3- „Fernmelde-Papst“ Dieter Dietrich aus dem aktiven Dienst verabschiedet -
Lehrte/Barme (red/gh). Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums als ehrenamtlicher Helfer beim THW Ortsverband Lehrte erhielt Dieter Dietrich vom THW Landesbeauftragten Ralph Dunger die Jubiläumsurkunde für besonders langjährige Tätigkeit in der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Die Ehrung fand im Rahmen eines Biwaks auf dem THW Wasserübungsplatz in Barme statt, zu dem Reiner Riechelmann in seiner Rolle als THW Geschäftsführer für den GFB Hannover geladen hatte.
Während der fünf Jahrzehnte als ehrenamtlicher Helfer beim THW Lehrte war Dieter Dietrich an einer Vielzahl von regionalen, überregionalen und internationalen Einsätzen sowohl als Helfer, wie auch als Führungskraft aktiv beteiligt. So hatte er seinen ersten Einsatz bereits wenige Monate nach seinem Eintritt in das THW und wurde zusammen mit dem Bergungszug im Februar 1962 bei der großen Sturmflut in Hamburg eingesetzt.
Seine vielfältigen Aufgaben und Funktionen hat Dietrich in den vergangenen Jahren bereits sukzessive an andere Kameraden übergeben und so für eine Nachhaltigkeit seiner 50 jährigen Arbeit im THW gesorgt. Auch wenn Dieter Dietrich jetzt offiziell aus dem aktiven THW Dienst verabschiedet wurde, wird er sicherlich noch bei weiteren THW-Veranstaltungen und -Einsätzen anzutreffen sein.

Foto THW 2: BU:        Dieter Dietrich (li.) erhält vom THW Landesbeauftragten Ralph Dunger die Jubiläumsurkunde für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im THW.

Foto THW 3: Am Biwak Lagerfeuer wurden vom „1. Vorsitzenden des Fördervereins des Liedguts im THW“, Mattias Wilkending, die Höhepunkte des THW-Fenmeldewesens der vergangnen 50 Jahre in musikalischer Form vorgetragen

bearb_Wasserturm_wird_enthllt_und_erstrahlt_in_neuer_SchnheitLehrte (eb). Der Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt Lehrte lässt seine Hüllen fallen. Was darunter hervorkommt kann sich sehen lassen. Das alte Gemäuer erstrahlt nun wieder in einer Schönheit, die über Jahrzehnte vom Ruß der Dampflokomotiven und dem Staub der vielbefahrenen Germaniastraße überdeckt war.
Der Zahn der Zeit hatte dem 99-jährigem Bauwerk inzwischen doch arg zugesetzt. Rund 400.000 Euro hat die Sanierungs-und Verschönerungskur insgesamt gekostet. Das war zwar viel mehr als ursprünglich veranschlagt, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Über 10.000 zerbröselte Klinkersteine mussten durch Neue ersetzt werden. Eine aufwendige Arbeit, die viel Geschick von den Maurern verlangt. Sämtliche Mörtelfugen waren verwittert. Sie wurden ca. 2 cm tief ausgeschliffen und neu verfugt. Zum Schluss wurde das gesamte Mauerwerk gereinigt und mit einem Hydrophobierungsmittel getränkt, welches die Steine über viele Jahre wasserabweisend macht und vor dem Eindringen von Witterungsfeuchtigkeit schützt.
Somit ist der schöne Turm als Denkmal für lange Zeit vor dem Verfall geschützt und kann mindestens weitere hundert Jahre stehen und Lehrte als Wahrzeichen dienen.
Foto: Wasserturm
BU. Foto: R. Eberth

Lehrte (uk). Wieder lädt die Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen, Regionverband Lehrte  zu einem Leseabend ein. Am  Dienstag, 18. Oktober  um 19.30 Uhr  wird Ute Coviello aus ihrem derzeitiges Lieblingsbuch „Kleiner Mann, was nun?“ von Hans Fallada in  der Stadt- und Schulbibliothek Lehrte,  Burgdorfer Straße 16, vorlesen. Das Buch erschien erstmals 1932 in der Weltwirtschaftskrise und erlebt zurzeit eine Renaissance in den Bestsellerlisten.
Hans Fallada (richtiger Name Rudolf Ditzen) wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines Justizbeamten geboren. Weitere bekannte Werke von ihm sind „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“, „Wolf unter Wölfen“, „Der Eiserne Gustav“ und „Jeder stirbt für sich allein“. Fallada starb 1947 in Berlin.
Ferner setzt der Regionalverband Lehrte der Nieders. Bibliotheksges. Niedersachsen seine Reihe fort: „Lehrte liest Märchen“.  Näheres in Kürze.

Lehrte (ew/uk). Am 30. September 2011 wurde in der Lehrter Europastraße das erste Solarkraftwerk der Energiegenossenschaft Lehrte eG offiziell eingeweiht. Das Kraftwerk besteht aus zwei Photovoltaikanlagen die auf zwei Logistikhallendächern der Firma Nibler Indupark mit eine Fäche von jewils 19.000 m² installiert wurden. Insgesamt fast 7.000 Solarmodule erzeugen eine elektrische Spitzenleistung von rund 1,6 Megawatt und eine Jahresenergiemenge von 1,5 Mio. Kilowattstunden. Diese Strommenge reicht für etwa 400 Lehrter Haushalte. 900 Tonnen klimaschädliches  Kohlendioxid werden jedes Jahr eingespart. Diese Menge an klimaschädlichen Gas würde entstehen, wenn die gleiche Strommenge in konventionellen Kraftwerken durch Kohleverbrennung erzeugt werden müsste. Der Umweltschutz in Lehrte wird mit diesem Solarkraftwerk ein gehöriges Stück nach vorne gebracht.Vor geladenen Gästen der an Planung und Bau beteiligten Firmen lobte Stadtwerkechef Rainer Eberth die kurze Bauzeit von nur reichlich drei Monaten. Diese Baugeschwindigkeit konnte nur erreicht werden, weil die Planung sehr präzise  war und alle Firmen termingerecht gearbeitet haben.  Zudem ist die Gesamtqualität der fertigen Anlage von etlichen Fachleuten als vorbildlich eingeschätzt worden. Die Energiegenossenschaft Lehrte verfügt jetzt bereits über 4 Photovoltaikanlagen, die insgesamt über 1,8 Megawatt an elektrischer Leistung erzeugen.Volksbankprokurist Volker Böckmann erinnerte daran, dass die Energiegenossenschaft erst Mitte Dezember 2010 gegründet wurde und bereits jetzt schon 192 Mitglieder hat, die für 744.000 Euro Genossenschaftsanteile erworben haben. Das Solarkraftwerk in der Europastraße wurde bisher über einen Kredit finanziert, der aber Stück für Stück durch weitere Genossenschaftsanteile der Mitglieder abgelöst werden kann. Deshalb sind neue Genossenschaftsmitglieder sehr willkommen. Neben dem Umweltengagement winkt jedem Mitglied eine gute Dividendenausschüttung.  Alle interessierten Bürger können die täglichen Stromerträge der Solaranlagen in Kilowattstunden und in Euro über ein Internetportal unter der Adresse http://www.refulog.de/Login.aspx verfolgen. Der Benutzername zur Anmeldung lautet Willkommen, das Anmeldepasswort lautet gastzugang. Informationen zur Mitgliedschaft werden unter  Tel. (05132)  86 47 479 oder auf der Internetseite www.eg-lehrte.de  bekanntgegeben.

bearb_Johnny_Cash_IIILehrte (red/gh). Am Dienstag, 1. November um 19.30 Uhr findet im Kurt-Hirschfeld-Forum in der Burgdorfer Str. 16 in Lehrte die Veranstaltung „The Man in Black“ des Kulturamtes der Stadt Lehrte statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die temporeichen Hommage  mit den wechselvollen Lebensstationen des rebellischen Nashville-Stars.
Regie: James E. Lyons. Musikalische Leitung: Roland Heinrich.
Die in Co-Produktion zwischen dem Euro-Studio Landgraf und dem Theater im Rathaus Essen entstandene Inszenierung wurde von der INTHEGA mit dem Crossover-Preis für Musiktheater ausgezeichnet.
Vorverkauf im Bürgeramt (0 51 32) 50 53 00), Kulturamt (0 51 32) 50 52 84, 50 51 05, Buchhandlung Böhnert (0 51 32) 86 43 00), Bücherstube Veenhuis (0 51 32) 56 40 0. Die Abendkasse öffnet um 18.30 Uhr. Karten: 17 – 25 Euro. Ermäßigungen gegen Vorlage eines Ausweises. Kartentelefon: (0 51 32) 50 52 84, 50 53 03.

vo_reise_IMG_5798Lehrte/Ypern (fano/uk). Seit Jahren sind die gegenseitigen Besuche der Stadtverwaltung Lehrte mit einer Abordnung von Ypern besondere Ereignisse für die freundlichtlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten.
Die Lehrter Delegation, Bürgermeisterin Jutta Voß,  dem stellvertretenden Bürgermeister Hermann Hofmann und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Ahrens und deren Ehepartnern  konnte schon Abend des Ankunftstages  von einer Sternenwarte aus einen Blick in den klaren Nachthimmel werfen. Diese Sternenwarte wird ausschließlich von Ehrenamtlichen geführt.
Der folgende Samstag begann mit einem Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes Vladslo. Die Delegationsteilnehmer waren sehr von der besonderen Atmosphäre dieser Gedenkstätte beeindruckt. Dies gilt vor allem für die berühmte Skulptur von Käthe Kollwitz die ein trauerndes Elternpaar am Grabe ihres gefallenen Sohnes zeigt. Anschließend erfolgte ein Besuch in der Stadt Niuewport. Diese Stadt hat Geschichte geschrieben, weil dort im 1. Weltkrieg die Schleusentore der Yser geschlossen wurden,  und so das gesamte Hinterland geflutet wurde, um ein Vordringen der deutschen Truppen zu verhindern.
Am Sonntag konnte sich die Delegation im städtischen Museum von Ypern  einen umfassenden Überblick über die bewegte und wechselvolle Geschichte der Partnerstadt verschaffen. Für das neue, moderne Ypern steht hingegen, das erst seit wenigen Monaten fertiggestellte Kultur- und Jugendhaus. Ein imposanter  Theatersaal mit 540 Plätzen und allerneuester Bühnentechnik, aber auch Seminar-, Versammlungs- und Gruppenräumen, die von zahlreichen Vereinen und Organisationen genutzt werden, lies die Besucher staunen.

Foto: v li.:  Peter Slosse (Tourismusdirektor), Hermann Hoffmann, Jef Verschoore (stellvertretende Bürgermeister), Jutta Voß, Frans Lignel (stellvertretender Bürgermeister) und Hans Ahrens. Foto: Privat

Lehrte (red/uk). Fitnesslust statt Sommerfrust. Der Sommer hat uns ganz arg im Stich gelassen. Statt Fahrrad oder Inliner fahren, statt Joggen oder Outdooraktivitäten Regen, in der Bude sitzen und vielleicht ein wenig Schlemmen um sich „etwas zu gönnen“. Nur: was passiert? Es geht auf dem Herbst zu, auf die kalte Jahreszeit und dann? Anstatt sich weiter auf dem Sofa zu verkriechen bietet Personaltraining Lehrte, Oliver Schütte, Unterstützung mit Trainereinzelstunden nach Maß, an. Schütte ist auch Ernährungsexperte und gibt Tipps für eine leckere, aber bessere Ernährung ohne Jojo Effekte, an.
Was bieten ein Personaltrainer genau? Sport soll Spaß machen, Ernährung ebenso.  Am „ Tag der offenen Tür“  bei Personaltraining Lehrte am 11. September gibt es Gelegenheit, sich in der Zeit von 12 bis 19 Uhr kostenfrei zu informieren.
Oliver Schütte bringt es auf den Punkt: „Sie sind keine Massenware, nicht einer von vielen, Sie allein zählen.“ Durch die Kompetenz des Personaltrainers sind Sie in fachkundiger Hand, der mit Ihnen die Ziele erreichen wird,  auf gesunden, stabilen Weg. Ganz nach dem Motto: „Nur Fitness war gestern, Personaltraining Lehrte, wir sind heute.
Ihre Trainereinzelstunde auf Sie allein abgestimmt“.
Personaltraining Lehrte Gbr
Am Wacholder 1
31275 Lehrte
Tel: 05132 – 584926
www.personaltraining-lehrte.de

SoVD-Sievershausen_in_BrsselSievershausen (red/gh). Mit 46 Teilnehmern machte sich der SoVD-Ortsverband Sievershausen auf die Reise, um Flandern zu erkunden. Früh um 7 Uhr ging es mit dem Bus von Sievershausen auf direktem Weg nach Brüssel. Nachmittags lernte die Gruppe die Hauptstadt des Königreichs Belgien bei einer geführten Stadtrundfahrt kennen, die sehenswerte Innenstadt wurde zu Fuß „erobert“. Der Große Markt mit seinen sehenswerten Zunfthäusern gehört in seiner Geschlossenheit zu den schönsten Plätze der Welt. Am nächsten Tag ging die Reise zum Wasserschloss Ooidonk aus dem 16. Jahrhundert, wo die Begegnung mit dem Hausherrn Graf Juan t’ Kint de Roodenbeke statt fand. Über Brügge, auch „Venedig des Nordens“ wegen seiner vielen Kanäle genannt, ging es zur Nordseeküste. Das Seebad Ostende bot ein lebhaftes Strandleben und eine schöne Promenade zum Flanieren. Nach der Fahrt nach Antwerpen, der zweitgrößten Stadt Belgiens und der Heimatstadt Rubens ging es bei herrlichem Sommerwetter nach Brügge.
SoVD-Reiseleiter Hans-Egon Seffers fasste die Fahrt mit folgenden Worten zusammen: „Es war anstrengend, aber wir haben viel gesehen und kukturelle und kulinarische Höhepunkte erlebt.“ Überraschend für ihn war, dass man sich in Brüssel fast nur in französischer und englischer Sprache verständlich machen konnte. Um so mehr freute er sich, dass alles so gut geklappt habe und die Sievershausen SoVD-Gruppe nach erlebnisreichen Tagen in Flandern wieder wohlbehalten mit vielen Erinnerungen zu Hause angekommen ist.

Azubis_100_0967Lehrte (fano/uk). Am 1. August haben fünf Nachwuchskräfte mit ihrer Berufsausbildung bei der Stadt Lehrte begonnen. Die beiden Stadtinspektor-Anwärterinnen Kim-Roxana Bosse und Isabell Wollers, die Auszubildenden für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten Tina Grabowski und Arwed Braun sowie die Auszubildende für den Beruf der Fachangestellten für Bäderbetriebe Annika Streit wurden in einer persönlichen Begrüßung durch Bürgermeisterin Voß willkommen geheißen.
Es folgte eine Führung durch das Rathaus und städtische Einrichtungen, welche traditionsgemäß von den Auszubildenden aus den Vorjahrgängen organisiert wird. Ziel dieses Rundganges ist es, bereits sehr frühzeitig möglichst viele Kolleginnen und Kollegen sowie das Aufgabenspektrum der Stadtverwaltung Lehrte kennen zu lernen.
Die fünf Nachwuchskräfte haben sich im Auswahlverfahren gegen insgesamt 108 Mitbewerber durchgesetzt. Alle Ausbildungsgänge dauern drei Jahre.
Die Stadt Lehrte stellt sich erneut ihrer sozialen Verantwortung als eines der größten Ausbildungsbetriebe in der Stadt Lehrte. Aktuell bildet die Stadt Lehrte 15 junge Menschen aus.

Foto: von links: Arwed Braun, Bürgermeisterin Jutta Voß, Tina Grabowski, Kim-Roxana Bosse, Isabell Wollers und Annika Streit. Foto. M. Großmann



Lehrte (red/uk). In rund zwei Wochen ist es soweit: Das Festival des Sports  in Lehrte -der in diesem Jahr wohl größten Breitensportveranstaltung Norddeutschlands- kann beginnen. Damit die Lehrterinnen und Lehrter einen Vorgeschmack auf das bekommen, was sie erwarten wird,
wird Ihnen nachfolgend der Parkour  vorgestellt.
Le Parcour
Es gilt ohne Hilfesmittel den kürzesten bzw. effizientesten Weg von A nach B zu nehmen. Dabei müssen zahlreiche Hindernisse (z.B. Bänke, Papierkörbe, Autos, Mauern, Bauzäune, Litfaßsäulen, Garagen, etc.) überwundenden werden - jedoch ohne diese zu beschädigen oder zu verändern. Parkour kann in der Regel überall praktiziert werden. Le Parkour verlangt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin. Es geht darum Körper, Geist und Konzentration zu trainieren, aber nicht zu überfordern. Der Traceur (Läufer) soll keine waghalsigen Aktionen unternehmen. Vielmehr ist es wichtig, Körper und Fähigkeiten zu kennen bzw. kennen zu lernen.
Unter fachkundiger Anleitung finden Parkour-Workshops mit verschiedene Schwierigkeitsstufen statt. Erfahrene Traceurs werden zudem eine beeindruckende Parcour-Show vorführen.
Am  27. und  28. August erwartet alle Besucher ein kostenloser Eintritt ins Freibad. Im „Wasserland“ werden zahlreiche Aktivitäten wie Aqua-Fitness, Aqua-Riding, Rutsch-Wettbewerbe, Rettungsschwimmen oder „Mama über den See ziehen“ angeboten. Beim Nachtschwimmen von Samstag 18 Uhr bis Sonntag 11 Uhr soll ununterbrochen geschwommen werden.
Am gesamten Wochenende erwarten die Besucher im Sport- und Freizeitareal Hohnhorst-Park insgesamt 278 kostenlose Aktivitätsangebote, welche Spaß für Jung bis Alt garantieren. Foto:



Lehrte (uk). Die 46. Sitzung des Lehrter Präventionsrates findet am 23. August um 17 Uhr im Gemeindezentrum der Ev.-luth. Matthäus-Gemeinde, Goethestr. 20, statt.
Auf der Tagesordnung findet sich ein Vortrag über -Extremismus-, Berichte aus den Arbeitsgruppen und Überlegungen zu einem „Runden Tisch Armut in Lehrte“, Informationen über das Suchtpräventionsprojekt  aller vier Ostkreispräventionsräte „Du bist gut 2012“ sowie der Bericht des 1. Stadtrates, Uwe Bee, zur Verlegung von „Stolpersteinen“ in Lehrte und eine Aktion der Gleichstellungsbeauftragten, U. Wiede, zum Thema-Häusliche Gewalt.

Ahlten (red). Sie scheint Tag für Tag und spendet nahezu unendlich viel Licht und Wärme: Die Sonne ist ein gigantischer Lieferant von umweltfreundlicher und kostengünstiger Energie. Ganz einfach nutzen lässt sich die Solarenergie auch für die Erzeugung von Wärme für die Heizung und warmem Wasser für Küche und Bad. Voraussetzung dafür ist eine thermische Solaranlage.
Wie aufwändig ist der Einbau und was ist dabei zu beachten? Diese und viele weitere Fragen rund um die technischen Möglichkeiten und wirtschaftlichen Aspekte ökologischer Heizsysteme beantwortet Andreas Winter, Geschäftsführer der Firma Winter Haustechnik in Lehrte, bei einem Vortrag am 31. August um 18.30 Uhr in der Gaststätte Kleifeldstuben. Der Eintritt zum Vortrag mit dem Titel „Solaranlagen einfach nachrüsten“ ist frei.
Die umweltfreundliche Heiztechnik ist ein Schwerpunkt der Firma Winter Haustechnik in Lehrte. „Die Energie der Sonne steht unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung, Holz ist ein heimischer, umweltfreundlicher und nachwachsender Rohstoff“, sagt Diplom-Ingenieur Andreas Winter. Das Interesse der Kunden an ökologischen Heizsystemen sei sehr groß, doch wüssten viele Menschen nicht genau, wie die Systeme funktionieren und wie die kräftigen staatlichen Zuschüsse in Anspruch genommen werden können. In seinem Vortrag wird der Solarfachmann ausführlich darüber informieren.
Winter Haustechnik ist Systempartner des Herstellers Paradigma, der thermische Solaranlagen entwickelt und produziert, die mit reinem Wasser betrieben werden. „Meist ist es viel einfacher als gedacht, eine vorhandene Gas- oder Ölheizung um eine thermische Solaranlage zu ergänzen“, erklärt Andreas Winter.
Der Vortrag der Firma Winter Haustechnik ist am 31. August um 18.30 Uhr in 31275 Lehrte-Ahlten in der Gaststätte Kleistuben,  Im Kleifeld 15.  Um telefonische Platzreservierung unter (05132) 6660 wird gebeten.

Lehrte (reb/uk). Nach der Inbetriebnahme der ersten Bürgersolaranlage auf dem Dach der Kindertagesstätte in Ahlten, wurde nun  am 26.07.2011 die zweite Bürgersolaranlage auf den Dach der Sporthalle in Lehrte im Südring 32  offiziell eingeweiht.
Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Lehrte eG  und Stadtwerkechef Rainer Eberth erläuterte, dass insgesamt 1.115 m² der Hallendachfläche mit Photovoltaikmodulen belegt wurden. Diese erzeugen zusammen eine Spitzenleistung von 163 Kilowatt und produzieren eine Strommenge von rund 131.000 Kilowattstunden im Jahr. Damit kann rechnerisch der Jahresstrombedarf von ungefähr 40 Haushalten  gedeckt werden. Der umweltfreundliche Sonnenstrom wird in das öffentliche Niederspannungsnetz in der Nähe der Sporthalle eingespeist. 116 Tonnen CO2 werden  allein durch diese Anlage jedes Jahr eingespart. Sie leistet damit einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz.
Volksbankprokurist und ebenfalls  Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Volker Böckmann gab bekannt,  dass insgesamt 419.000 Euro in die Bürgersolaranlage investiert wurden. Das gesamte Kapital ist von den Genossenschaftsmitgliedern als Einlagen aufgebracht worden, zudem sind inzwischen 171 Mitglieder  in der Genossenschaft.
Inzwischen ist bereits die dritte Bürgersolaranlage auf zwei Logistikhallen in der Lehrter Europastraße in Arbeit. Diese Anlage übertrifft die Größe  der Anlage auf der Sporthalle um rund das Zehnfache. 1.600 Kilowatt Solarstromleistung werden dort installiert. Bei dieser Größenordnung kann man schon von einem Solarkraftwerk sprechen. Der erzeugte Solarstrom wird mit 1,4 Millionen Kilowattstunden ausreichen um rund 400 Haushalte zu versorgen. Die Anlage in der Europastraße wurde zum größten Teil vorerst mit Fremdmitteln finanziert. Diese könnten aber  durch weiteres Eigenkapital der Genossenschaftsmitglieder abgelöst werden.  Erfreulicherweise besteht ein reges Interesse an einer Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft. Bürgermeisterin Jutta Voß hebt hervor, dass die Energiegenossenschaft Lehrte eG als Erfolgsmodell bezeichnet werden kann. Von der Idee bis zur Gründung bis jetzt  ist nicht einmal ein Jahr vergangen. Die Lehrter Bürger können sich aktiv an regenerativer Energieerzeugung und am Klimaschutz in ihrer Stadt beteiligen. Ferner kann an alle Mitglieder eine durchaus ansehnliche Dividende von etwa 3 %  p.a. ausgezahlt werden.Auch solche Bürger bekommen über die Energiegenossenschaft die Möglichkeit sich an Solaranlagen zu beteiligen, die als Mieter selbst nicht Hauseigentümer sind oder als Eigentümer nicht über geeignete Dachflächen verfügen. Die Bürgermeisterin zeigte sich sehr erfreut über die gute  und rasche Entwicklung der Energiegenossenschaft.
Interessierte Bürger erhalten weiter nInformationen  bei der Volksbank Lehrte unter der Tel.-Nr. (05132) 8 64 74 79 oder im Internet unter www.eg-lehrte.de.

Lehrte (fano). Die Stadt Lehrte bittet auch in diesem Jahr  um Vorschläge für die Ehrungen für Zivilcourage und soziales Engagement für das Jahr 2011. Ausgezeichnet werden können Personen, Gruppen oder Institutionen, die sich durch besonderes soziales Engagement um den sozialen Frieden in Lehrte verdient gemacht oder dazu beigetragen haben, Gewalt und Intoleranz zu verhindern. Eine ausreichende Begündung und  ausführliche Beschreibung der Verdienste der vorgeschlagenen Personen, ist Voraussetzung zur Prüfung. Die Ehrungsvorschläge sollten bis zum 31. August 2011bei der Stadt Lehrte im Büro für Öffentlichkeitsarbeit eingereicht werden. Ansprechpartner ist  Michael Großmann,  Tel.: (05132) 505-226, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

28. Bluesfestival
Lehrte (sus/uk). Im 28. Jahr des Bluesfestivals am Lehrter Rodelberch dominiert Schweden das Open Air-Konzert – oder auch Hildesheim, je nach Sichtweise. Denn aus Hildesheim kommt mit der Gruppe Cold Shuffle ein Newcomer in der Szene, der das diesjährige Festival am 3. September um 16 Uhr mit frischem rauen Blues mit einer Prise Rock’n’Roll, einer Dosis Rockabilly und einem Hauch Funky Soul eröffnen wird.
Mit Jan Gerfast reist aus Schweden ein in der internationalen Bluesszene bestens etablierter Bluesgitarrist an, der schon mit Bluesgrößen wie „Big“ Joe Turner, Angela Brown, Junior Wells, Willie „The Touch“ Hayes und vielen anderen auf der Bühne gestanden hat.
Als Niedersachsens berühmtester Blues-Act gelten derzeit B.B. & The Blues Shacks, die wiederum in Hildesheim beheimatet sind. Sie gastieren mit ihrer mitreißenden Rhytm’n’Blues Show nicht zum ersten Mal am Rodelberch und bilden den würdigen Abschluss des 28. Lehrter Bluesfestivals.
Während auf der Bühne umgebaut wird, werden wieder die Kölner Juke Joint Pimps den Besuchern die Pausen mit ihrer ideenreichen Two-Man-Blues-Show vergolden.
Der Eintritt kostet wie schon seit Jahren soziale 14 Euro, im Vorverkauf 10 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Bücherstube Veenhuis, im Zigarrenhaus Witt, im Anderen Kino sowie im Kiosk Zapfhahn; in Burgdorf im Musikhaus Peter Fritz und in Sehnde im Kiebitz-Bioladen sowie beim M+M Zweiradservice in Hannover-Linden. Auch online können Karten bestellt werden unter www.blues-in-lehrte.de.

bearb_Legendenschilder_meine_Bilder_001Ahlten (red/uk). Lebendiges Ahlten bringt Legendenschilder an und bekommt viel Lob von der Bürgermeisterin. Früher gab es für ihn sogar ein Denkmal neben dem alten Spritzenhaus. Heute erinnert an Heinrich Backhaus noch ein Straßenname ebenso wie der Barnstorfplatz  an Hermann Barnstorf. Nun können alle Passanten erfahren, was es mit diesen beiden Namen auf sich hat. Der Heimatbund „Lebendiges Ahlten“ hat die ersten Legendenschilder angebracht, die Aufschluss über die Bedeutung der Straßennamen geben. So heißt es zu Heinrich Backhaus „Kaufmann Heinrich Backhaus (1868 – 1896) hinterließ der Gemeinde Ahlten 30 000 Goldmark für den Ausbau dieser Straße“. Dem anderen Schild ist zu entnehmen, dass Hofbesitzer  Hermann Barnstorf von 1893 -1923 Gemeindevorsteher in Ahlten war.
In dem kleinen Übergabeakt konnte die Vorsitzende von Lebendiges Ahlten, Ursula Prüße, die naturgemäß knappen Angaben anhand der Dorfchronik um weitere Details zu den verdienten Mitbürgern bereichern. So war zu hören, dass Heinrich Backhaus, um den sich allerlei Legenden ranken, einen Tag, nachdem er der Gemeinde die 30 000 Mark vermachte, unter nicht ganz geklärten Umständen plötzlich verstarb.
Bürgermeisterin Jutta Voß bedankte sich für das Engagement des Heimatvereins und sagte auch weiterhin die städtische Unterstützung zu.
Im Hinblick auf den heutigen Zustand der Backhausstraße war unter den zahlreichen Gästen, darunter auch Ortsbürgermeister Jürgen Kelich und Mitglieder des Ortsrats, Bedauern darüber zu hören, dass sich für die fällige Sanierung bisher noch kein Sponsor gefunden hat.
Lebendiges Ahlten will in der nächsten Zeit noch weitere Straßennamen erklären. Die Schilder für die Straße „Zum Großen Freien“ sind bereits fertig, sollen aber erst nach dem Umbau angebracht werden.

SpendeRegion (red/uk). Besser kann man einen Gewinn nicht einsetzen: Die Schülerinnen und Schüler der PhotoCompany & Co (Schülerfirma der einjährigen Berufsfachschule Wirtschaft, Klasse WB1B) haben eine Spendenaktion ins Leben gerufen und 260,- Euro an den Verein Krebskranke Kinder Hannover e.V. übergeben.
Die PhotoCompany & Co hatte am 15.06.2011 ihre Genossenschaftsversammlung und blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: So konnte das Darlehen des Fördervereins, welches vor drei Jahren aufgenommen wurde, in Höhe von 300,00 Euro vollständig zurückgezahlt werden. Außerdem wurde beschlossen, den Gewinn in Höhe von 71,02 Euro in diesem Jahr nicht als Dividende an die Mitglieder auszuschütten, sondern einem wohltätigen Zweck zu spenden.
„Wir haben dann den Kontakt zum Verein für krebskranke Kinder Hannover e. V. hergestellt“, berichtet Schüler Max Tollmann. „Diese Elterninitiative unterstützt die Kinderstation Knochenmarktransplantationen der MHH (Station 62), auf der auch unser ehemaliger Schüler behandelt wurde.“ Die Schüler haben zudem einen Spendenaufruf in der Handelslehranstalt gestartet und haben weitere 160,00 Euro gesammelt. Alle Schüler spendeten ferner einen Teil bzw. den gesamten Betrag ihres Genossenschaftsanteils.
Zum Foto:
Die Spendenübergabe ist durch außerordentliches Engagement möglich geworden: Majlinda Hyseni, Xhejlane Hajra, Johann Nowak und Max Tollmann (v.l.) von der BBS Burgdorf bei der Übergabe des Geldes an Elke Werth vom Verein Krebskranke Kinder Hannover e.V. Foto: Privat

Lehrte (uk). Ein detailgetreue Nachbildung des Wahrzeichens von Lehrte, dem Wasserturm, hat die Toys Company vor einer Woche Bürgermeiszerin Jutta Voß für das Rathaus überreicht.  Gefertigt wurde das prachtvolle Stück von Mitwasserturm_100_0939arbeitern der Toys Comp. Emanuele Wardome, Roswitha Ackermann und Claudia Topf.  Etwa 1500 Arbeitsstunden haben die  drei in dieses Modell gesteckt. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt wird der „kleine“ Wasserturm im Bürgeramt aufgestellt werden, so dass jederman sich daran erfreuen kann. Der „kleine“ Wasserturm hat immerhin eine Höhe von 1,40 m und wurde aus Holzresten gefertigt, die die Company zum Aufarbeiten von altem Spielzeug benötigt.

Zum Foto: Bürgermeisterin Jutta Vop freut sich über das prachtvolle Geschenk der Toys Company, welches Emanuele Wardome überreicht. Foto: F. Nolting

bearb_Feuerwehr4Lehrte (fano/gh). Am vorletzten Freitag lud Bürgermeisterin Jutta Voß verdiente Mitglieder der Lehrter Feuerwehren und ihre Ehepartner zu einer „Dankeschön-Veranstaltung“ ins Lehrter Fachwerkhaus ein. Stellvertretend für die insgesamt 414 Freiwilligen der Lehrter Feuerwehren bedankten sich die Bürgermeisterin und der Stadtbrandmeister Jörg Posenauer für die unzähligen Dienststunden und die unentgeltlich erbrachten ehrenamtlichen Tätigkeiten. „In der heutigen Gesellschaft ist es nicht selbstverständlich solch ein Ehrenamt auszuüben und aufopferungsvoll Hilfe zu leisten“, so Voß. Einen ausdrücklichen Dank richtete die Bürgermeisterin auch an die Ehepartner der Freiwilligen: „Nur durch Ihre Akzeptanz und den damit verbundenen Entbehrungen für Familie und Freizeit ist eine zuverlässige Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren sichergestellt“. Foto: Privat

bearb._Podium_WirtschaftsforumLehrte (wie/uk). Rund 40 Zuhörer waren zur Podiumsdiskussion der SPD Lehrte zum Thema „Wirtschaftsstandort Lehrte - Welceh Rahmenbediungen muss die Kommunalpolitik schaffen“, gekommen. Die Veranstaltung fand in den Räumen der HELMA Eigenheimbau AG in Lehrte-Aligse statt.
HELMA-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Maerzke berichtete in seiner Einführung über die
Entwicklung der Firma und die Beweggründe, nach Lehrte zu kommen. So habe man sich bei der
Lehrter Bürgermeisterin und der Bauverwaltung von Anfang an willkommen und kompetent beraten
gefühlt. Die Lage an der Autobahn mit der weit sichtbaren Firmenwerbung, die
Erweiterungsmöglichkeiten am Standort und gute Infrastruktur seine wichtige Faktoren gewesen, die für Lehrte sprachen. HELMA hat zur Zeit 100 Beschäftigte mit hohen Qualifikationen. Nach einer geplanten Erweiterung sollen noch einmal rund 35 weitere Mitarbeiter/innen hinzu kommen.
Dr. Arno Brandt, Regionalökonom bei der NordLB, griff dieses gelungene Beispiel für ein erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen anschließend in seinem Redebeitrag auf. Er gab bekannt, dass Lehrte seit 2005 eine positive Beschäftigungsentwicklung aufzeige, die u.a. auf die Segmente Handel/Verkehr/Logistik zurückzuführen sei.
Nachholbedarf gäbe es noch bei unternehmensorientierten Dienstleistungen. Wichtige
Zukunftsbranchen in der Region seien Gesundheitsdienstleistungen, Mobilitätsdienstleistungen und
Energiedienstleistungen. Brandt wies ferner auf den drohenden Fachkräftemangel und den
Zusammenhang zwischen demografischer und wirtschaftlicher Entwicklung hin.
Der Vorsitzende des DGB Ortskartells, Reinhard Nold, verwies in seinem Beitrag darauf, dass gerade in der Logistikbranche ein Drittel der Beschäftigten geringfügig Beschäftigte oder Minijobber seien. Die Forderung nach fairer Bezahlung sei auch in Hinblick auf spätere Altersarmut und sogenannte Hartz IV Aufstocker unverzichtbar. Eine gute Infrastruktur, also Bauland, Schulen, Busanbindungen seien wichtige Erfolgsfaktoren für einen Wirtschaftsstandort. Der Kommune komme gerade bei der Vergabe von Aufträgen eine Vorbildfunktion insbesondere bei der Tariftreue zu.
SPD-Bürgermeisterkandidat Klaus Sidortschuk betonte die Dienstleistungsfunktion der Verwaltung
(insbesondere der Bauverwaltung), den Vorteil einer breit gefächerten Schullandschaft und eines guten
Angebotes für die Kinderbetreuung (Kinderkrippen, Kindertagesstätten). Gerade bei der
Kinderbetreuung müsste jedoch bezüglich Flexibilität und Kapazität noch nachgesteuert werden.
In der überaus regen Diskussion unter der Moderation des SPD-Vorsitzenden Bodo Wiechmann
wurden u. a. die Themen Logistik in Verbindung mit einem intelligenten Verkehrskonzept,
Mindestlohn, kommunales Vergaberecht und Naherholung angesprochen. Letztlich müsse sich die
Bevölkerung der Frage stellen, welche Formen der Wirtschaft sie gerade bei Ansiedlungen haben
möchte. Für die Politik folgerte Sidortschuk: „Es wird darauf ankommen, das Wünschenswerte und
das Machbare unter einen Hut zu bringen. Lehrte ist gut aufgestellt und stellt sich gern den neuen
Herausforderungen.“
Foto: Podium Wirtschaft
BU: Mit rund 40 Zuhörern war die Podiumsdisskusion in den Räumen der Helma Eigenheimbau in Lehrte gut besucht. Foto: Hans-Jürgen Licht

Lehrte (Red/gh). Die Bevölkerungsstruktur befindet sich im Wandel. Immer mehr ältere Menschen, immer weniger Kinder und viele Nationen leben zusammen in unseren Städten. Der demografische Wandel ist nicht aufzuhalten - wohl aber zu gestalten, um auch zukünftig die Lebensqualität der Menschen unserer Stadt zu erhalten.
In der Region Hannover gibt es schon viele Projekte, Planungen und Ideen, die sich mit der Gestaltung des demografischen Wandels beschäftigen. Eine Auswahl repräsentativer Beispiele wurde von der Region Hannover und den regionsangehörigen Kommunen zusammengestellt und in Form einer Wanderausstellung präsentiert. Sie zeigt Beispiele für konkrete Ideen, Projekte und Konzepte, die bereits heute und auch in Zukunft dazu beitragen, die Lebensqualität in unserer Region positiv zu gestalten. Ob es um Familienfreundlichkeit, Bildung, seniorengerechte Infrastruktureinrichtungen oder eine nachhaltige Stadtplanung geht: Viele dieser Initiativen empfehlen sich zur Nachahmung.
Die Wanderausstellung „Ideenbörse Demografischer Wandel“ gastiert für zwei Wochen in Lehrte und zeigt eine Auswahl zahlreicher Vorhaben, laufender Projekte und bestehender Einrichtungen als „Gute Beispiele“ der regionsangehörigen Kommunen und der Region Hannover selbst. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist ab sofort
im Foyer der Volksbank Lehrte eG, August-Bödecker-Platz 1 in Lehrte zu besichtigen.

Lehrte (uk). Die „Kräuterhexen“ Margaretha Ehlvers, Barbara Bauschke und Karin Meisinger bieten während der Sommermonate im Heilpflanzengarten des Klinikums individuelle Führungen an. Jeweils eine Heilpflanze wird in den Mittelpunkt der einzelnen Führungen gestellt.
Diese Führungen werden sonntags zwischen 11.00 Uhr und 12.30 Uhr stattfinden. Treffpunkt ist immer die Informationstafel am Heilpflanzenbeet. Folgende Termine und Pflanzen sind in diesem Jahr vorgesehen: 29. Mai: Aromatische Kräuter aufs Butterbrot.
26. Juni: Heilpflanzen am Wegesrand
31. Juli: Rosmarin (Heilpflanze des Jahres) und andere Duftpflanzen
28. August: Vorsicht! Giftig! Berühre nichts, was du nicht kennst!
Darüber hinaus bietet Frau Ehlvers (05132) 4777 gern auch weitere Führungen für Schulen, Kindergärten und interessierte Gruppen an.

bearb_gh_2_Logistik-Hallen_Fa._Nibler_Lehrte_Europastrae_3_und_5_hierauf_wird_das_Solarkraftwerk_errichtetLehrte (eb/gh). Nach der zweiten Bürgersolaranlage auf dem Dach  der Sporthalle im Südring wird durch die Energiegenossenschaft Lehrte eG nun das dritte Objekt in Angriff genommen. Der Aufsichtsrat der Genossenschaft hat für das große Projekt  in seiner Sitzung am 18. Mai grünes Licht gegeben.
In der Europastraße 3 und 5 werden auf zwei riesigen Hallen der Firma Nibler zwei  Photovoltaik-Anlagen mit einer elektrischen Spitzenleistung von jeweils 800 Kilowatt errichtet. Rechnet man beide Anlagen zusammen, so entsteht hier ein Solarkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 1,6 Megawatt. Damit können rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr erzeugt werden, welche zur Versorgung von etwa 428  Lehrter Haushalten ausreichen.Bereits ab 25. Mai wird mit der Montage des Solarkraftwerkes begonnen.
Die Mitgliederzahl der Energiegenossenschaft ist inzwischen auf 147 Mitglieder angewachsen. Die Genossenschaft nimmt gern noch weitere Mitglieder auf um noch mehr Projekte für die Erzeugung von umweltfreundlicher Energie in Lehrte realisieren zu können. Informationen zur Mitgliedschaft erhalten sie bei der Volksbank Lehrte unter der Tel. (05132) 8647479 oder im Internet unter www.eg-lehrte.de .
Foto: R. Eberth

Lehrte (red). Frisuren, die an Einhörner erinnern, und gefährlich spitze Schuhe: Dies sind die Markenzeichen einer auch sonst nicht gerade unauffälligen Band, der Leningrad Cowboys. Dem Lehrter Motorradverein (MV) ist es jetzt gelungen, die Rockband aus Finnland für ein Gastspiel in Lehrte zu gewinnen. Am Sonnabend, 25. Juni 2011, werden die Leningrad Cowboys zur 13. Lehrter Rocknacht auf dem Vereinsgelände des MV im Fuhrenweg auftreten. Druckfrische Eintrittskarten gibt es jetzt im Vorverkauf.
1989 setzte der finnische Regisseur Aki Kaurismäki die zehn skurrilen Gestalten in seinem Film „Leningrad Cowboys go America“ in Szene. Im Film vermittelt ein habgieriger Manager seinen Musikern auf einer USA-Tournee eher erfolglose Auftritte, so dass sie sich gezwungenermaßen nur von Zwiebeln ernähren können. Die Filmband tourte nach dem Dreh tatsächlich äußerst erfolgreich und baut seitdem ihr Image als schräge Rock-Combo mit einem breiten musikalischen Spektrum von Punk über Pop bis Polka beständig weiter aus. Kein bekannter Hit entgeht dem musikalischen Fleischwolf der Lenigrad Cowboys, die bisweilen Rocksongs  und Balladen, Schlager und Bluesklassiker sehr zum Vergnügen ihres Publikums gnadenlos zu rhythmusbetonten Polkastücken oder spanischer Mariachi-Musik verwursten.
Neben den finnischen Musikparodisten erwartet die Zuschauer außerdem „Hamburgs späteste Rock’n’Roll Band“, wie sich die Band „Thirsty Mamas“ selbst bezeichnet. Fetten Blues-Rock werden die fünf Hamburger bei der Rocknacht servieren. Den Anfang machen „Eddy & The Backfires“ aus Hannover mit ihrer „Wild Desperate Rock’n’Roll Show“.
Einlass auf dem MV-Gelände im Fuhrenweg 247b ist ab 17 Uhr. Karten gibt es bereits für 26 Euro im Vorverkauf unter www.MV-Lehrte.de, in der Bücherstube Veenhuis, im Zapfhahn und in den Marktspielgel-Geschäftsstellen Lehrte und Burgdorf, außerdem in Burgdorf im Musikhaus Peter Fritz, bei der Firma Bleich und in Hannover bei Hot Shot Records. An der Abendkasse kostet der Eintritt 29 Euro. Die Leningrad Cowboys gastieren am 25. Juni zur 13. Rocknacht beim MV.

Lehrte (red/gh). Die AOK - Die Gesundheitskasse für Niedersachsen Region Burgdorf-Neustadt Nienburg-Stolzenau beteiligt sich als regionaler Co-Förderer beim Festival des Sports und ist somit offizieller Aktionspartner. Am Festivalwochenende vom 26.-28. August 2011 plant die AOK zudem eigene Aktivitäten und wird mit Infoständen und einem Gewinnspiel vor Ort sein. Die Stadt Lehrte sucht unterdessen weitere Bewegungsinitiativen und verweist auf die Meldefrist am 31. Mai.Ganz gleich ob Verein, Schule, Gewerbebetrieb oder Privatperson, jeder kann helfen und Bewegungsaktivitäten anbieten oder anregen. Bei der Bewertung der Aktivitäten spielen Vielfalt, Idee und Kreativität der Angebote eine herausragende Rolle. Je mehr Vorschläge gemacht werden desto besser. Für Ideen, Fragen sowie Meldungen von Aktivitäten und Helfern  wenden Sie sich an den städtischen Sportbund: 05132 - 505-262 oder -120, per Email unter: http://www.lehrte.de/Kultur-Sport-Freizeit/Mission-Olympic.aspx

Lehrte (fano/uk). Auf dem Weg zu einem Einzelhandelskonzept für die Stadt Lehrte hat das beauftragte Gutachterbüro Stadt + Handel aus Dortmund im Herbst 2010 die Einzelhandels- und Nahversorgungsstrukturen in Lehrte untersucht. Der nunmehr vorliegende Konzeptentwurf sagt aus, wie das eigentliche Innenstadtzentrum abzugrenzen ist und welche Sortimente in Lehrte zentrenrelevant sind.
Der Rat der Stadt Lehrte hat in seiner Sitzung am 06. April 2011 die Auslegung dieses Entwurfs sowie die Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen. Die zentralen Ziele des Einzelhandelskonzepts sind unter anderem die Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrter Innenstadt sowie die Sicherung der fußläufigen Nahversorgung insbesondere auch in den Ortsteilen. Das Einzelhandelskonzept soll als Leitlinie für die zukünftige Entwicklung der Lehrter Einzelhandelsstandorte dienen und Antworten darauf geben, wie mit weiteren Ansiedlungswünschen umgegangen werden soll.
Allen Interessierten wird in der Zeti vom 20. April bis 20. Mai die Möglichkeit gegeben, sich über den Entwurf des Einzelhandelskonzepts zu informieren. In diesem Zeitraum kann der Entwurf des Konzeptes im Bürgeramt und im Planungsamt des Rathauses sowie in den Verwaltungsnebenstellen eingesehen und hierzu schriftlich Stellung genommen werden. Der Entwurf ist ab dem 20. April auch im Internet der Stadt Lehrte (www.lehrte.de) einzusehen.
Zudem lädt die Stadt Lehrte am Donnerstag, 5. Mai  um 20 Uhr zu einer Einwohnerversammlung in die städtische Galerie/Alte Schlosserei ein. Hier wird der Entwurf des Einzelhandelskonzepts nochmals vorgestellt, und eventuelle Fragen gern beantwortet.

Bürgermeisterin Jutta Voß auf der Matthäuskanzel
Lehrte (red/uk). Eine neue Gottesdienstform beginnt: die „Kanzelreden“ in der Matthäuskirche. Am Sonntag, 10. April um 18 Uhr ist Auftakt: die Bürgermeisterin der Stadt Lehrte Jutta Voß hält in der Matthäuskirche eine Kanzelrede zu dem Thema: „Suchet der Stadt Bestes...“ Danach stellt sie sich in einem Interview Fragen der Gemeinde. Liturgisch geleitet wird dieser Gottesdienst von Pastorin Beate Gärtner. Jutta Voß ist, wie sie selbst sagt: „59 Jahre jung“, wurde in Hannover geboren. Sie ist verheiratet und lebt seit 39 Jahren im Lehrter Ortsteil Sievershausen. Über ihre Verwaltungsausbildung war sie frühzeitig im sozialen Bereich der Stadt Hannover tätig. Seit 16 Jahren arbeitet sie bei der Stadt Lehrte, zunächst als Sozialdezernentin und daran anschließend jetzt bereits im zehnten Jahr als Bürgermeisterin der Stadt. Jutta Voß wurde evangelisch-lutherisch getauft und erlebte in der Lutherkirche Hannover eine interessante und intensive Jugendarbeit. Persönliche Enttäuschungen als junge Frau mit der Kirche führten dazu, dass sie aus ihr austrat. Dennoch sagt sie von sich selbst, dass sie „nach wie vor glaube“ und dass sie auch weiterhin für viele der christlichen Werte einstehen könne. Als Bürgermeisterin weiß sie um die Bedeutung christlicher Orientierung. Den ihrer Kanzelrede zugrunde liegenden biblischen Satz: „Suchet der Stadt Bestes“ aus dem alttestamentlichen Buch des Propheten Jeremia (Jer. 29,7) empfindet sie für sich als Kommunalpolitikerin als deutliche Aufforderung und große Herausforderung.