BLICKPUNKT - Die kleine Zeitung für Lehrte, Sehnde & Umgebung

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... wenn ich mich erst vor Kurzem darüber aufregen musste, dass im Fernsehen nur Koch-Show gezeigt werden, so habe ich am vorletzten Samstagabend - nach einem Blick ins Fernsehprogramm -  nicht schlecht gestaunt, dass auf ZDF, NDR, WDR, RBB und Hessen je ein TVKrimi lief. auf ARD gab es dann noch einen Agententhriller von 1998.
Ich muss schon sagen, an einem Samstagabend auf fünf Programmen nur Krimis, ist eine reine Veralberung des Publikums. Auf den Privatsendern war es an diesem Samstag auch nicht  besser. Und das schlimmste von allem auf RTL: Ich bin ein Star - holt mich hier raus.
An so einem Samstagabend will ich es mir mal vor dem Fernseher gemütlich machen, ein wenig entspannen, ein Glas Wein auf dem Wohnzimmertisch und mich berieseln lassen. Aber ganz sicher nicht mit ungeklärten Kriminalfällen, die am Ende irgendein Kommissar dann prächtig löst.
Sicherlich lieben viele Zuschauer die „ungeklärten Falle“. Doch auf jedem Programm, da kommen auch die zu kurz, sie können ja nicht fünf Programm auf einmal sehen.
Hoffentlich kommt bald das Frühjahr, dann kann ich am Samstagabend - wenn mal nichts besonders anliegt - in den Garten gehen und mich dort mit den Blumen und ähnlichem amüsieren, Uli

Höver (red). Auch bei der zweiten Feldfahrt durch das womöglich vom Bau des Logistikzentrum betroffene Gebiet waren trotz klirrender Kälte am Sonntag wieder einige Ratsmitglieder Sehndes sowie Interessierte aus Höver und den umliegenden Dörfern dabei. Dafür hatte die Bürgerinitiative wie schon bei der ersten Feldfahrt einen Reisebus angemietet. „Rund 35 Hektar sollen hier für das Logistikzentrum zerstört werden, das kann man sich so gar nicht vorstellen. Mit der Feldfahrt versuchen wir die Ausmaße dessen zu verdeutlichen“, sagte BI-Mitglied Elisabeth Schärling. Zunächst ging es mit dem Bus durch das hauptsächlich betroffene Gebiet, welches die Maße von 70 Fußballfeldern annimmt. Hierfür muss wertvoller Ackerboden zerstört werden, der mit der zweiten Güteklasse zu den besten in der Region zählt. „Hier wird Acker zerstört und das obwohl wir dieses Jahr das erste Mal Getreide importieren müssen“, sagte BI-Mitglied Martin Haase. Weiter ging es in den Westen von Höver, wo bereits viel Gewerbe angesiedelt ist. „Es ist ja nicht so, dass wir uns gegen jegliche Industrie wehren würden. Wir haben hier das Zementwerk, ein Gewerbegebiet und einige Logistikflächen. Doch jetzt soll auch noch unser letzter Acker zerstört werden, dass ist zu viel“, sagte Schärling. Die rund 1800 Einwohner von Höver hätten dann gar keine Fläche mehr zur Naherholung, denn im Westen erstreckt sich das Gewerbegebiet und im Süden der Mergelbruch. „Hier scheint die Prämisse zu gelten: Höver ist doch schon hässlich, da machen doch fünf Hallen mehr auch nichts mehr aus."

Region/Ilten(red). Kürzlich besuchte Dr. Silke Lesemann, örtliche SPD-Landtagsabgeordnete, mit SPD-Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit im Niedersächsischen Landtag das Klinikum Wahrendorff. Die Gruppe überzeugte sich bei einer Führung durch die verschiedenen Bereiche des Fachkrankenhauses für seelische Gesundheit von den innovativen Versorgungsangeboten für psychisch Kranke. Psychische Krankheiten nehmen seit Jahren stetig zu und stellen Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen in der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Betreuung. Das Klinikum Wahrendorff hat sich durch neue Spezialangebote auf diese Entwicklung eingestellt. Ein besonders stark wachsender Bereich ist die Alterspsychiatrie. Die zunehmenden Erkrankungen älterer Menschen - Demenz und Depression – erfordern neue therapeutische Antworten. Um sich von dieser Problematik ein Bild zu machen, besuchten die Landtagsabgeordneten die gerontopsychiatrische Aufnahmestation. Diese ist stark nachgefragt, so dass kaum alle Patientinnen und Patienten Platz finden. Erweiterungen und bauliche Anpassungen werden kurzfristig erforderlich. “


Lehrte (red/gh). Die Bürgerschützen feierten beim Winterball wieder ihre Majestäten und Preisträger. Winterkönig wurde Hauptmann Karl-Heinz Thoms mit einem 26,4 Teiler. Zweiter wurde Reinhard Peter und Kurt Schimski Dritter. Carola Stiegemann gewann die Scheibe der Winterkönigin mit 29,0 Teiler vor Hella Finkhausen und Sabrina Adler. Bei den Jungschützen war Phil Kühn mit 65,3 Teilern erfolgreich.
Es war ein gelungener Winterball, den die Mitglieder, Freunde und Gäste im festlich geschmückten Bürgerschützenheim genossen. Die Ballnacht hatte ihren musikalischen Auftakt durch den Spielmannszug und die Jagdhornbläser. Die Tanzkapelle die „Blue Stars“ sorgten im weiteren Verlauf des Abends für Tanzmusik vom Feinsten.
Foto: Wintermajestäten 2012, Bu: v.l. Winterkönig Karl-Heinz Thomas und Winterkönigin Carola Stiegemann sowieJungschütze Phil Kühn. Foto: Privat