Region Hannover

Region/Ilten(red). Kürzlich besuchte Dr. Silke Lesemann, örtliche SPD-Landtagsabgeordnete, mit SPD-Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit im Niedersächsischen Landtag das Klinikum Wahrendorff. Die Gruppe überzeugte sich bei einer Führung durch die verschiedenen Bereiche des Fachkrankenhauses für seelische Gesundheit von den innovativen Versorgungsangeboten für psychisch Kranke. Psychische Krankheiten nehmen seit Jahren stetig zu und stellen Medizin und Gesellschaft vor neue Herausforderungen in der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Betreuung. Das Klinikum Wahrendorff hat sich durch neue Spezialangebote auf diese Entwicklung eingestellt. Ein besonders stark wachsender Bereich ist die Alterspsychiatrie. Die zunehmenden Erkrankungen älterer Menschen - Demenz und Depression – erfordern neue therapeutische Antworten. Um sich von dieser Problematik ein Bild zu machen, besuchten die Landtagsabgeordneten die gerontopsychiatrische Aufnahmestation. Diese ist stark nachgefragt, so dass kaum alle Patientinnen und Patienten Platz finden. Erweiterungen und bauliche Anpassungen werden kurzfristig erforderlich. “

uhde_2_-_DSC_0185Burgdorf (obr/uk). Der ehemalige Richter Heinrich Uhde hat am 15. Juli 2011 das Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste um das Jagdhundewesen erhalten. Überreicht wurde es ihm von Wolfgang Neubauer (CDU), dem stellvertretenden Präsidenten der Region Hannover.
Der 74-jährige Pensionär Heinrich Uhde, der als Richter jahrzehntelang Recht am Burgdorfer Amtsgericht gesprochen hat, ist seit seinem 16. Lebensjahr passionierter Jäger und ein über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannter Hundefachmann. Heinrich Uhde ist seit mehreren Jahrzehnten Prüfungsrichter im Jagdgebrauchshundeverband (DJGV) und war von 1971 bis 1986 Präsident des Verbandes. Der DJGV ist der Dachverband des deutschen Jagdgebrauchshundewesens. Ihm gehören 312 Vereine und Verbände, in denen 180.000 jagdhundeführende Jäger vertreten sind, an. Seit 1986 ist Heinrich Uhde Ehrenpräsident des DJGV.
Hans-Otto Thiele, stellvertretender Vorsitzender der Jägerschaft Burgdorf, dankte Heinrich Uhde im Namen der Jäger im Altkreis Burgdorf für sein herausragendes Engagement und bezeichnete ihn, seine Kenntnisse und sein Einsatz als Glücksfall für das waidgerechte Jagen.

Foto: Der stellvertretende Regionspräsident Wolfgang Neubauer (re). heftet Heinrich Uhde das Verdienstkreuz am Bande des verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an die Brust. Foto: O. Brandt

Hannover (red/uk). Neue Prognose für die Anzahl der Krippenplätze in der Region Hannover im Jahr 2013: Demnach steigt das durchschnittliche Betreuungsangebot in einer Kindertagesstätte (Kita) für Kinder unter drei Jahren (U3) von zuletzt angenommenen 30,4 Prozent auf 32,8 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der Kitaplanungen der 15 regionsangehörigen Städte und Gemeinden, für die die Region Hannover Jugendhilfeträgerin ist. Die Betreuungsquote liegt damit nur knapp unter der 35-Prozent-Hürde, die allgemein als Richtwert gilt, um den ab 2013 gültigen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen.
„Alle Bürgermeister haben im gemeinsamen Gespräch angekündigt, ihre Anstrengungen beim Ausbau des Betreuungsangebots zu verstärken“, sagte Sozial- und Jugenddezernent Erwin Jordan von der Region Hannover. „Ich bin erfreut, dass sich die Quote so positiv entwickelt und die Kommunen bereit sind, trotz zum Teil nicht ausreichender Fördermittel in die Kindertagesbetreuung zu investieren“, so Jordan.
Derzeit fördert das Land jeden neu geschaffenen Kita-Platz im U3-Bereich mit bis zu 14.500 Euro. Insgesamt stehen den 15 Kommunen aus dem Investitionsprogramm des Landes Mittel in Höhe von rund 11,3 Millionen zu. Doch die Kontingente sind zum größten Teil schon verplant. Angekündigt sind Bauvorhaben, für die nach den jetzigen Förderrichtlinien etwa 16,1 Millionen zur Verfügung stehen müssten. Im Fördertopf fehlen also 4,8 Millionen Euro.
Deshalb wirbt der Regionsdezernent dafür, dass das Land seine Mittel im Investitionsprogramm aufstockt. Werden alle angemeldeten Ausbauvorhaben umgesetzt, halten die 15 Städte und Gemeinde im Jahr 2013 insgesamt 2.575 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren in Kitas vor. Davon sind 1.553 Plätze jetzt schon vorhanden, weitere 1.022 Plätze sind in Planung. Um die Versorgungsquote von 35 Prozent im Krippenbereich zu erreichen, fehlen dann noch 122 weitere Plätze. Die Region Hannover ist Jugendhilfeträger für 15 von 21 regionsangehörigen Städten und Gemeinden. Dazu gehören: Barsinghausen, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Uetze, Wedemark, Wennigsen und Wunstorf.