Ahlten (rd). Im Jahr 2015 feierte Martin Hartmann sein 25-jähriges Dirigentenjubiläum bei den Ahltener Musikanten. Als Präsent überreichte man ihm anlässlich des damaligen Jahreskonzertes einen Gutschein für einen Lehrgang zum Ehrenlokführer der Selfkantbahn. Zusammen mit den beiden ehemaligen Vorsitzenden der Ahltener Musikanten, Volker Ahrens (selber bei der Deutschen Bahn beschäftigt) und Frank Heinrich, fuhr man nun in Richtung Aachen. Fast am westlichsten Punkt Deutschlands, im Länderdreieck zu den Niederlanden und Belgien, liegt die schöne Region Selfkant. Dann wurde es ernst für Martin Hartmann, denn um 9 Uhr begann der Vorbereitungsdienst an der Dampflok. Am Sonntagmorgen trafen sich alle Teilnehmer und Gäste wieder im Bahnhof Schierwaldenrath, um unter Aufsicht selber einmal die Dampflok zu fahren. Um 16 Uhr fuhr Martin Hartmann als Lokführer die Strecke von Schierwaldenrath nach Gillrath und zeigte somit sein Können. Zum Abschluss erhielt er eine Urkunde und darf sich ab sofort „Ehrenlokführer der Selfkantbahn“ nennen! Gefahren wurde mit einer Dampflok 101 „Scharzach“ aus dem Jahr 1949. 70 Jahre lang diente die einst 38 km lange Geilenkirchener Kreisbahn der Erschließung des vorwiegend ländlich geprägten Raumes in Deutschlands westlichster Region, dem Selfkant und seinen Nachbargebieten, um schließlich nach der Ausmusterung vom Verein "Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e.V." vor der Verschrottung bewahrt zu werden. Auf einer 5,5 km langen Strecke fährt die Selfkantbahn heute nun als Museumseisenbahn und begeistert alle Eisenbahnfreunde

Lehrte (rd). Am Himmelfahrtstag herrschte wieder ein buntes Treiben auf dem Vereinsgelände des Schützen-Corps Lehrte am Hohnhorstweg. Björn Kuhlmann hatte einen Holzvogel zusammengesetzt und Björn-Elmar Pitzschel diesen künstlerisch gestaltet. 24 Mitglieder aus allen Abteilungen des Schützenvereins legten an. Angefeuert von zahlreichen Gästen ging das fröhliche Schießen nach 349 Schüssen mit einem gezielten Schuss zu Ende. Zuvor waren 52 Schüsse notwendig, bevor das Schwanzteil nach einem Treffer von Reinhild Kuhlmann fiel. Nach weiteren 59 Treffern konnte Rüdiger Kuhlmann die linke Kralle sein eigen nennen, gefolgt von der rechten Kralle nach 55 Schüssen, die Andreas Spilker ergatterte. 70 Schüsse hielt der linke Flügel stand, bis er von Jörn Misof abgeschossen wurde. Der rechte Flügel wurde nach 90 Schüssen schließlich von Daniela Diaz Cordoba abgeschossen. Das besonders begehrte letzte Teil sicherte sich nach 23 Schüssen schließlich Uwe Kaufmann.

Sehnde (uk). Auf der am 7. Juni stattgefundenen IGS-Versammlung (Interessengemeinschaft Sehnder Kaufleute) konnte der Vorsitzende Otfred Schreek den neuen Ortsbürgermeister Helmut Süß begrüßen. Süß lobte die Aktivitäten der IGS, die für den Ort Sehnde stets eine gute Werbung seien. Er wüsste auch, welch großer Arbeitsaufwand dahinter stehe. Schreek teilte erfreut mit, dass "Sehnde meets Irreland" am 30. April die bestbesuchte Veranstaltung seit Jahren gewesen sei. Auch das Familienfest am 1. Mai auf dem Hof Falkenhagen ist ein voller Erfolg gewesen. 

Auf der Tagesordnung stand ferner eine Satzungsänderung, die Schreek entsprechend bekannt gab, und die bei der kommenden Jahreshauptversammlung abgesegnet werden sollte. Außerdem überraschte das IGS-Mitglied "Der Getränke-Pabst", Micky Pabst, mit einem bereits sehr umfangreichen Programm zum Oktobermarkt. Dieser findet am 7. und 8. Oktober statt und soll auch wieder ein ganz besonderes Highlight werden. Was dort alles neben einer großen Zelthalle mit bayrischen Spezialitäten und Oktoberfaßbier aufgefahren werden wird, verspricht ein abwechslungsreiches Fest für Groß und Klein zu werden. 

Ines Raulf von der Stadt Sehnde machte dann noch einmal auf den Generationentag am 26. August (von 14 bis 18 Uhr in der KGS) aufmerksam, an dem sich Geschäftsleute und Vereine noch präsentieren können. Über 50 Anmeldungen liegen bereits vor, aber es ist noch möglich, mitzuwirken. Auskunft erteilen gern Jennifer Glandorf, Tel. (05138) 707-224 & Ines Raulf, Tel. (05138) 707-285.  
Kurz angeschnitten wurden auch die weiteren Ereignisse in Sehnde: Der traditionelle Weihnachtsmarkt am 2. Dezember und die Christmas Party am 16. Dezember. Der nächste IGS-Sitzungstermin findet am Dienstag, 5. September, statt. Hier hofft der Vorstand auch wieder auf eine gute Beteiligung.

Lehrte (rd). In Lehrte, südlich der Köhlerheide, wurde 2009 vom Arbeitskreis „Natur erleben“ vom Stadtmarketingverein Lehrte ein  etwa 2 km langer Lehrpfad Ackerkulturen mit einer großen Informationstafel angelegt. Dieser wurde durch den Landwirt Dr. Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, Horst-Günter Gnest und Willy Goronczy nun wieder komplett neu ausgeschildert. Der Lehrpfad steht damit wieder Schulen, Kindergärten sowie interessierten Gruppen für Unterrichtszwecke zur Verfügung. Insbesondere für Kinder ist es interessant, so die Arbeit der Landwirte näher kennen zu lernen. Mit „Pommes aus der Unterwelt“ zum Thema Kartoffeln oder „Ölfelder der Zukunft“ zu Raps oder „Hier wächst Ihr Sonntagskuchen“ zum Thema Weizen werden auf dem Lehrpfad Erklärungen gegeben. Demnächst werden die Schilder sogar mit QR Codes ausgestattet. Wer radelt oder wandert, kann neben dem Lehrpfad die Streuobstwiese im Hohnhorstpark, den Heilpflanzengarten auf dem Gelände des Klinikums oder bei einer „Zeitreise“ die Entwicklung von der Natur- zur Kulturlandschaft kennenlernen.

Sehnde (ja). Endlich war es soweit, das Geheimnis wurde am vergangenen Samstag gelüftet. Endlich stehen die Majestäten der Schützengesellschaft Sehnde 2017 fest. König Junioren wurde in diesem Jahr Florian Monzel, der Henrik Schnabel und Jessica Schlimme mit einem Gesamtteiler von 29,47 auf die Plätze 2 und 3 verwies. Bei den Damen schoßen gleich 6 Damen um die Königswürde. Bärbel Lauenstein belegte den dritten Platz mit einem 66,06 Teiler. Den zweiten Platz erschoß sich Anke Pfaff mit einem 55,90 Gesamtteiler. Unschlagbar in diesem Jahr war aber der Gesamtteiler von 7,61, den die Schützenkönigin 2017 Julia Schnabel vorlegte. Was meine Mutter kann, das kann ich auch, dachte sich in diesem Jahr wohl auch Yannick Schnabel und so wurde er mit 30 Ring Schützenkönig. Er verwies die Herren Hermann Pfaff und Jürgen Schröter auf die Plätze zwei und drei.

Sehnde (ja/uk). Bernhard Bonacker-Schüler konnte gleich mehrere Preise entgegen nehmen. Er sicherte sich die Preisscheibe LG, die Preisscheibe KK und den Preis für die Beste 9". Auch die Auszeichnung König der Könige" ging an Bernhard Bonacker-Schüler. Um den Erfolg zu komplettieren erhielt er in diesem Jahr auch noch den Präsentkorb für den Goldenen Schuss"

Sehnde (uk). Am 1. Juli 2017 tritt Bettina Conrady ihr Amt als Erste Stadträtin bei der Stadt Sehnde für die kommenden acht Jahre an. Am 1. Juni überreichte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke ihr offiziell die Ernennungsurkunde im Beisein von Vertretern der Politik und des Personalrates. Aus 52 Kandidaten/innen war sie zuvor in die enge Wahl von 6 Mitbewerbern gekommen und am 23. März 2017 mit 33 Stimmen (1 Enthaltung) in ihr Amt gewählt worden. Sie tritt damit die Nachfolge vom Ersten Stadtrat Rolf Steinhoff an, der diese Postition 16 Jahre inne hatte, und nun den Ruhestand genießen wird.
Die 51-jährige Juristin kommt aus Giesen/Hildesheim, und ist noch bei der Universität Hildesheim als Dezernentin für Personal- und Rechtsangelegenheiten beschäftigt, zuvor war sie bei der Bundesagentur für Arbeit im Personal-Management tätig.
Lehrke betont, dass Conrady als seine Vertreterin die gleichen Aufgaben vollziehen kann, wie er als Bürgermeister. Mit ihrem neuen Arbeitsort Sehnde hat sich Bettin
a Conrady natürlich schon beschäftigt und sagt: "Sehnde ist flächenmäßig sehr groß, bietet viel grün und hat erstaunlich viele, kleine Ortsteile, sowie ein ausgeprägtes Vereins- und Kulturleben." Sie stellte auch fest, dass Sehnde nicht nur eine Schlafstadt für viele in Hannover Arbeitende ist, sondern für viele Neubürger - durch die recht gut angelegte Infrastruktur - bereits eine Heimat geworden ist. 
Der Verwaltungschef äußerte sich zufrieden, dass Conrady als studierte Juristin die Aufgaben der Finanzen bei ihr in den besten Händen sein werden. Bevor die freundliche neue Stadträtin dann erste offizielle Termine wahr nehmen wird, wird sie zunächst erst einmal im Rathaus unterwegs sein, so äußerte sie: "um die neuen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen."

 

Region/Ilten (red/uk). Vom 5. bis 7. Mai 2017 wurden die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen Schüler und Junioren II der Sportakrobatik in Wilhelmshaven ausgetragen. Der MTV Ilten war mit sieben Sportlern in drei Formationen angetreten. Lina Sophie Meißmer und Lucia Garcia
gingen in der Altersklasse Schüler an den Start, Charlotte Martin, Ida Radamm, Emilia Brauch, Nina de Haan und Julia Schüttler starteten in der Altersklasse Junioren II und damit sogar eine Altersklasse höher als erforderlich. Alle mussten Charlotte Martin und Ida Radamm gewinnen Bronze bei der Deutschen Meisterschaft zweimal auf die Matte und ihre Balance- und Dynamikübung präsentieren.
Die besten sechs Formationen der jeweiligen Altersklasse qualifizieren sich für das Finale.
Das Trio Emilia Zoe Brauch, Nina de Haan und Julia Schüttler mussten gleich als erste auf die Matte.
Sie erreichten den 10. Platz. Das kleine Damenpaar, Lina Sophie Meißmer und Lucia Garcia,
turnten erst ihren 2. gemeinsamen Wettkampf. Sie kamen auf Platz 15 in Balance und 12 in Tempo.
Charlotte Martin und Ida Radamm gingen in Balance und Dynamik jeweils als letztes der Damenpaare auf die Matte. Durch eine wunderschöne Balance Übung, für die siemit 23.450 Punkten belohnt wurden, stand auf der Anzeigentafel der 3. Platz und somit die Bronzemedaille.
Die Freude war riesig, ist es doch erst die 2. Medaille überhaupt für den MTV Ilten auf
deutscher Ebene. In Dynamik erreichten sie den 5. Platz, so war das Finale und die
Mehrkampfentscheidung gesichert. Hier werden die Ergebnisse der beiden ersten und das Ergebnis
der dann geturnten kombinierten Übung zusammengezählt. Die neue Choreographie saß noch
nicht zu 100 %, wurde aber trotzdem mit super 22.200 Punkten und der höchsten Artistiknote der drei gezeigten Übungen bewertet. Am Ende fehlten dann 0,7 Punkte auf
eine erneute Medaille, aber immerhin Platz 4. Nach bestandener Bundeskampfrichter
Prüfung Ende April hat Paula Josephine Georg in Wilhelmshaven ihren ersten großen
Wettkampf als Kampfrichterin bestritten. Der MTV Ilten hofft auf eine Fortsetzung
beim Deutschen Turnfest in Berlin am 6. und 7. Juni 2017.

Region (uk). Die Schützengesellschaft Sehnde stellt in diesem Jahr den Landesjugendkönig. Darauf
sind die Schützen sehr stolz. Henrik Schnabel konnte sich gegen seine Mitbewerber durchsetzen.
Mit einem 51,4 Teiler verwies er seinen großen Bruder Yannick Schnabel (68,9 Teiler), der auch
für die SG Sehnde gestartet ist, auf den zweiten Platz und Saskia Piel (Burgdorf) auf den dritten Platz. Qualifiziert hatten sich alle beim Landesverbandskönigsschießen während der Landesmeisterschaften. Die offizielle Verleihung der Königskette erfolgt am 30. Juni 2017
im neuen Rathaus Hannover im Rahmen der Eröffnung des Hannoverschen Schützenfestes.


Lehrte (rd/uk). Am 31. März war es soweit: Die Amtszeit des Ortsbeauftragten Andreas Flörke endete. Marc-Oliver Kulisch übernimmt diese Funktion. Die THW Landesbeauftragte Sabine Lackner hatte für Freitag, 19. Mai in die Städtische Galerie eingeladen, um den Amtswechsel offiziell zu vollziehen.
Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Hilfsorganisationen waren der Einladung
gefolgt und hatten sich zu der Feierstunde in Lehrte eingefunden. Die THW-Ortsverbände
aus dem Geschäftsführerbereich Hannover, die Mitarbeiter aus der Geschäftsstelle Hannover sowie
die Führung der Einheiten aus dem Ortsverband Lehrte vervollständigten die Teilnehmer. Lackner
würdigte in ihrer Rede die Verdienste von Andreas Flörke. Flörke übernimmt eine neue Funktion:
Er wird der höchste ehrenamtliche Sprecher für die Helferinnen und Helfer des THW in Bremen und
Niedersachsen. Sabine Lackner wünschte ihm dabei viel Erfolg.
Dem neuen Ortsbeauftragten Marc-Oliver Kulisch wünschte sie ebenfalls gutes Gelingen in seiner
neuen Funktion. Als sein Nachfolger konnte Patrick de Brosses gewonnen werden, der schon über
Erfahrung im Ortsverband Lehrte verfügt. Anschließend überreichte die Landesbeauftragte die offiziellen Urkunden für die Abberufungen und Berufungen.

Sehnde (uk). Am Samstag, 2. September ist es wieder soweit. Der Grillwettbewerb des Civitan Clubs Sehnde steht an. Es ist ganz sicher wieder ein wichtiges Ereignis in der Stadt Sehnde. Gegrillt werden kann alles, was die Besucher anlockt. Gewinner ist, wer am Schluss das dickste Sparschwein erreicht. Der 1. Preis hierfür ist ein halbes Schwein, 2. Preis ein Schinken und der 3. Preis ein Kotelettstrang. Wer sich noch als Mannschaft anmelden, und bei diesem Event mit grillen möchte, kann sich bei der Präsidentin des Clubs, Renate Grethe, melden, Tel. (05138) 84 07. Es lohnt sich, sich dort als Verein oder Firma zu präsentieren. Das Grillfest lockt immer viele Besucher an, und es ist ein fröhliches Fest, bei dem jeder mit seinem Obulus etwas Gutes tut.

 

Lehrte/Hannover (pr/uk). Auch ein Zukunftsgarten, wie der, der Hilfe-für-unsere-Kinder gGmbH
am Rande von Lehrte wächst, nur Schritt für Schritt. Von der Urbarmachung, über das Säen und
die Pflege bis am Ende die Ernte und der Verzehr folgen können. Mit einem Pflanzfest am 26. April
2017 ist die Frühjahrssaison eröffnet worden. Es wurde beackert, gepflanzt und gesät.
Als Angebot für alle Kinder und Jugendliche aus der Region betreibt
die „Hilfe-für-unsere-Kinder gGmbH“ diesen Garten. Für viele Stadtkinder findet hier die erste
Begegnung mit einem Garten statt. Den Kindern werden zusätzliche Erlebnisse mit der Pflanzen- und Tierwelt ermöglicht. Es wurde mit dem Zukunftsgarten ein Ort der Erholung geschaffen. Auch des Lernen und Arbeiten in der Natur findet hier statt. geschaffen. Dort finden unterschiedliche Projekte, Ferienmaßnahmen und Aktivitätentage statt. Gesunde Ernährung, eine aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an allen anfallenden Tätigkeiten sowie die Hilfe zur Selbsthilfe sind die
Schwerpunkte des pädagogischen Konzepts. Seit sieben Jahren unterstützt der Lionsclub Hannover-Expo das Anliegen, weil der Zukunftsgarten ein unschätzbarer Beitrag für die Entwicklung junger Menschen ist, nicht nur zum Thema gesunde Ernährung, sondern auch im Hinblick auf eine
selbstbestimmte Lebensführung und soziales Miteinander ist. Die Spendenmittel hat der Lionsclub
mit seinen beliebten Krimilesungen an besonderen Orten zusammengetragen. In der Jubiläumsreihe
2017 war das Thema: „3 Autoren - 3 Tatorte - 3 Termine“: Auch im nächsten Winter werden
die Lesungen fortgesetzt. „Wir vom Lions Club freuen uns jedes Mal, wenn der Zukunftsgarten
einen neuen Schritt gemacht hat,“ unterstreicht Lions-Präsident Thomas Prinz. „Ich wünsche der
Initiative noch viele gute Ideen. Wenn ich hier im Zukunftsgarten die Entwicklung sehe, bin ich davon überzeugt.“ Zukunftsgarten, Zur Hilgenwiese (ist beschildert) in Lehrte.

Lehrte (wo/uk). Der Lehrter Citylauf am 1. September liegt in diesem Jahr erstmals in den Händen
eines neunköpfigen Organisationsteams. Wenn bislang der Citylauf primär von Dr. Jürgen
Teiwes, auch bekannt als „Mister Citylauf“, organisiert wurde, so hat jetzt der Lehrter Sportverein
die Verantwortung übernommen und die Aufgaben verteilt. Am 20. April stellte sich das Organisationsteam in der Firma Kurt Zeitarbeit einem Großteil der diesjährigen Hauptsponsoren
vor. Das Organisationsteam hat die diesjährige Planung übernommen; und bei der Umsetzung
setzen die „Neuen“ auf viel Bewährtes. Schließlich war der Lehrter Citylauf in den letzten 15 Jahren das Ereignis vor Ort, welches durch „Mister Citylauf“, sozusagen im Alleingang bestens organisiert
worden war, und stets mehrere Tausend Zuschauer angelockt hatte.
Zentral koordinierende Funktionen im neuen Team übernehmen jetzt Ulli Alpers, Wolfgang
Röbber und Jan Heinrich. Unterstützt werden die drei von weiteren Teammitgliedern. „Die
Vorbereitungen laufen auf allen Ebenen“, begrüßte Jan Heinricham 20. April die erschienen Sponsoren und versicherte: „Wir sind im Zeitplan. Die Organisation steht.“ „Natürlich wurde die eine
oder andere Frage bzw. Anregung der erschienenen Sponsoren an dem Abend mit aufgenommen“, bestätigt Pressesprecherin Frauke Wolfsturm. Bevor am 1. September dann der Startschuss fällt,
gibt es für das Organisationsteam noch einiges zu tun.

Lehrte (uk). Die Kräuterexpertinnen um Margaretha Ehlvers und Karin Meisinger bieten während
der Frühlings- und Sommermonate im Heilpflanzengarten des Klinikums wieder individuelle
Führungen an. Diese Führungen finden immer am letzten Sonntag eines Monats zwischen 11 Uhr
und 12.30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Informationstafel am Heilpflanzenbeet.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine sind:
28. Mai: Lass uns mal kümmeln. Wiesenkümmel (Arzneipflanze
2016), Schwarzkümmel, Kreuzkümmel, Ajowan (Königskümmel)
25. Juni: Rosenzeit. Damaszenerrose, Hundsrose, Pfingstrose,
Adonisröschen, Ringelrose
30. Juli: Die Apotheke am Wegesrand: Gänseblümchen (Heilpflanze
2017), Stiefmütterchen, Hirtentäschel, Spitzwegerich,
Odermennig, Vogelmiere
27. August: Ölquellen: Sonnenblume, Nachtkerze, Borretsch, Lein,
Färberdistel, Rizinus
24. September: Ab in die Küche. Kürbis, Kartoffel, Artischocke, Weißkohl,
Weinrebe
Individuelle Führungen für Gruppen können bei Margaretha Ehlvers
(05132) 47 77 oder Karin Meisinger (05132) 42 41 vereinbart werden.

Hannover/Sehnde-Wehmingen (red). Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in
Hildesheim fördert das Straßenbahnmuseum in Wehmingen. Das Geld stammt aus den Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (Zile). Wie die Sehnder  SPD-Landtags-abgeordnete Dr. Silke Lesemann am 19. April mitgeteilt hat, erhält das Museum 200.000 Euro vom Land. „Das ist eine tolle Nachricht für das Museum und für Sehnde. Mit dem Geld kann die Einrichtung ein neues Projekt umsetzen“, sagt Lesemann. Gefördert wird mit den Zile-Mitteln
der Bau einer kombinierten Werkstatt- & Ausstellungshalle mit Gleisbett auf dem Gelände des
Museums. Das Museum mit seiner vielfältigen Sammlung historischer Straßenbahnfahrzeuge und seinem Fahrbetrieb sei in Deutschland einzigartig. „In den vergangenen Jahre hat es sich zu Recht zu einem Besuchermagneten entwickelt, der weit über die Region Hannover hinaus Gäste anzieht“, sagte Lesemann.
Die Mitglieder des Museums-Verein mit ihrem Vorsitzenden Bodo Krüger sind äußerst aktiv und mit
vielen besonderen Ausstellungstagen haben sie Scharen von Besuchern angelockt. „Mit diesen
Fördermitteln kann jetzt mit dem Bau der neuen Werkstatt- und Ausstellungshalle begonnen werden“, bestätigt Krüger. Die Zile-Förderung stärkt die Gemeinden in der Region und ganz Niedersachsen mit nachhaltigen Investitionen in den Bereichen Dorfentwicklung, Basisdienst-leistungen, Wegebau, Kulturerbe und Tourismus. „Noch nie gab es so viele Fördermittel
für den ländlichen Raum wie seit Amtsantritt der rot-grünen Landesregierung“, betonte Lesemann:
„Vom Radwegebau bis zum sozialen Kulturtreffpunkt sind viele Ideen aus den Regionen dabei“, so
die Abgeordnete. „Dies ist die erste größere Tranche der neuen EUFörderperiode“, erklärte Lesemann. Das Hannoversche Straßenbahn Museum SM gibt einen Einblick indie Entwicklung der Straßenbahn seit ihrer Anfangszeit während der Industrialisierung.

Sehnde (sü/uk). Der Gedenkstein, der an den einzigen Sehnder Toten des deutsch-französischen
Krieg 1870/71, Carl-Hermann Osterwald erinnert, ist in der Nordstraße von Sehnde vor dem
Hof Bortfeld wieder aufgestellt worden. Mitarbeiter des Sehnder Bauhofes haben unter der Leitung
von Steffen Bartelt nach entsprechender Vorbreitung am 24. April den Gedenkstein gesetzt.
Carl-Hermann Osterwald war seinerzeit der einzige Soldat aus Sehnde, der in diesem Krieg gefallen
ist. Der an ihn erinnerende Gedenkstein stand jahrelang unbeachtet und verwittert am Rande
des Parkplatzesbeim Sehnder Stadion. Im Zuge des Ausbaus der Straße „Am Stadion“ wurde
der rund 350 kg schwere Obelisk vom Bauhof Sehnde entfernt und eingelagert. Nun ist das Denkmal an den Ort des Hofes zurückgekehrt, von dem Osterwald stammte. Eine Inschrift oberhalb
des Balkens des nahegelegenen Scheunentors erinnert gleichfalls an die Familie Osterwald, die diesen Hof bis 1905 bewirtschaftet hatte. Insofern stellt der neue Standort nun einen direkten Bezug zur Vergangenheit des Gefallenen dar und wurde aus diesen Gründen vom Sehnder Ortsrat
und dem Sehnder Heimatbund im vergangenen Jahr entsprechend favorisiert. Der Heimatbund hatte auch an eine Aufstellung auf dem alten Friedhof vor der Kreuzkirche gedacht.
Carl-Hermann Osterwald war Soldat der ersten Kompanie des Hannoverschen Füsilierregiments
Nr. 73 und zog 1870 in den deutsch-französischen Krieg. Am 16. August 1871 starb er an
den Folgen eines Bauchschusses auf Schloss Aubigny bei Metz, so steht es auf seinem Gedenkstein.
Ortsbürgermeister Helmut Süß und sein Stellvertreter Hartmut Völksen freuen sich, das nach
rund einem Jahr der Standortentscheidung des Sehnder Ortsrates das Denkmal nun endlich
an seinem dafür vorgesehenen Platz aufgestellt werden konnte. Heinz-Siegfried Strelow vom
Heimatbund sagte bei der Wiederaufstellung: „Über den ersten und zweiten Weltkrieg erfahren
die Kinder noch in der Schule, aber der Krieg von 1870/71 ist völlig in Vergessenheit geraten,
obwohl er tragische Weichenstellungen für ganz Europa legte.“

Lehrte (uk). In enger Abstimmung zwischen der Stadt Lehrte, dem E-Center Lehrte als Gesprächsführer der ansässigen Unternehmen sowie dem Grundstückseigentümer
wurde besprochen, die Parkscheibenregelung am Parkplatz des Zuckerzentrum wieder einzuführen.
Die erforderliche Vereinbarung wurde zwischenzeitlich von allen Beteiligten unterschrieben,
die entsprechenden Schilder sind installiert.
Bereits seit geraumer Zeit haben Aushänge in den Geschäften und Infozettel auf diese neue Regelung hingewiesen. Inzwischen konnte festgestellt werden, dass sich die Kundinnen und Kunden
bereits auf die Parkscheibenpflicht eingestellt haben.
Die neue Regelung erlaubt das Parken mit Parkscheibe bis zu drei Stunden. Dies gilt an den Tagen Montag bis Samstag von 7 – 21 Uhr. Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet.
Die Maßnahme war notwendig, da ein Großteil der Parkplätze - offenbar durch Dauerparker - regelmäßig blockiert war.

Sehnde (ma/uk). Anlässlich der Jahreshauptversammlung hatte der TVE im Vorfeld zu einem Vereinsfilm von 1971 eingeladen. Mehr als 100 Vereinsmitglieder und Gäste waren in die Mensa der KGS gekommen, um sich zunächst in die „gute, alte Zeit“ entführen zu lassen.
Die alte Festhalle der Volksschule, die Schulwiese, das alte Waldbad und etliche Sportlerinnen
und Sportler waren in dem Film wieder zu sehen. Bei den Turnvorführungen
der Sportkameraden Walter Brause †, Siegmund Mahler, Günter Müller und Walter Bank am
Barren und an den Ringen gab es spontanen Beifall der Zuschauer.
Im nächsten Jahr möchte der 1. Vorsitzende Ralf Marotzke einen Film über das 100-jährige Vereinsjubiläum von 1994 vorführen lassen.
Im Anschluss der Filmvorführung fand die Jahreshauptversammlung statt. Rund 70 Mitglieder blieben anschließend noch zusammen und beschlossen u. a. einstimmig eine Beitragsanpassung zum 1. Januar 2018. Zum Ende der Versammlung nach den Grußworten des Ortsbürgermeisters
Helmut Süß, den Berichten des Vorstandes und der Abteilungsleiter/innen folgten dann
Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen, für 40 Jahre mit der goldenen Ehrennadel und für 50 Jahre. Die Ehrungen nahm Rolf Meldau, 2. Vorsitzender des Regionssportbundes, vor. Darüber hinaus wurden Ingrid Hommann und Hans-Dieter Holzky zu Ehrenmitgliedern des TVE ernannt.

Lehrte (red/uk). Andreas Flörke erhielt für seine Verdienste um das Allgemeinwohl am Freitag, 17.
März 2017 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Andreas Flörke engagiert sich seit 43 Jahren im Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes.
In 1973 ist Flörke dem Technischen Hilfswerk (THW) Ortsverband Lehrte beigetreten. Nach der
im Jahre 1976 erfolgreich abgeschlossenen Grundausbildung ist er als ehrenamtlicher THW-Helfer
aktiv. Im Stab des THW-Ortsverbandes Lehrte hat Andreas Flörke von 1996 bis 1998 und von 2006 bis 2007 die Funktion des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit wahrgenommen.
2007 ist er zum Ortsbeauftragten berufen worden und übt diese Funktion bis heute
aus. Für seinen herausragenden und langjährigen Einsatz hat Herr Flörke folgende Auszeichnungen
erhalten: 2002 Bundesflutmedaille, 2013 Hochwasser-Medaille des Landes Niedersachsen, 2013
Bundesflutmedaille, 2016 THW Ehrenzeichen in Bronze, THW Helferzeichen in Gold mit Kranz
und die THW-Ehrenplakette. Die ihm jetzt verliehene Verdienstmedaille des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland ist die Krönung für seinen herausragenden und langjährigen
Einsatz.

Höver (rd). Zur diesjährigen gut besuchten Mitgliederversammlung des Heimatbundes „Unser
Höver“ konnte der Vorsitzende Ernst Köhler viele Mitglieder, Vertreter der örtlichen Vereine
und Gruppen sowie den Ortsbürgermeister Christoph Schemschat im Vereinsheim der Schützengesellschaft Höver begrüßen. Die Hauptbeschäftigung in 2016 betraf die Heimatstube. Nachdem im Februar eine neue Beleuchtungsanlage installiert worden war, begann die Neugestaltung der Vitrinen und der „Guten Stube“.
Info-Tafeln liefern den Besuchern nun ausführliche Informationen zu verschiedenen Themen, die den Ort Höver und seine Entwicklung betreffen. Auch für 2017 ist wieder ein Veranstaltungskalender aufgelegt worden. Unter dem Titel „Damals war’s“ werden verschiedene,
auch historische Begebenheiten aus dem Dorf zusammengetragen, an die sich bestimmt noch
zahlreiche Einwohner erinnern können.
Für 2018 ist ein Kalender geplant, in dem sich die höverschen Vereine und Gruppen darstellen können. Auf der Tagesordnung standen u. a. auch die Vorstandswahlen.
Der Vorsitzende Ernst Köhler, der stellvertretende Vorsitzende Hans-Heinrich Lüpke, der Schriftführer Manfred Holaschke und die 2. Schriftführerin Annemarie Gorontzy wurden einstimmig
wiedergewählt. Für die langjährige Schatzmeisterin Monika Westphal, die wegen ihres Wegzugs
aus Höver nicht wieder zur Wahl antrat, wurde Gabriele Falter einstimmig gewählt. Mit einem Präsent und einem Blumenstrauß bedankte sich der Vorsitzende bei Monika Westphal für ihre stets zuverlässige Kassenführung und ihre Mitarbeit bei allen Aktivitäten.

Sehnde (uk). So viel Gäste gab es noch nie. 53 Frauen nahmen am Rahmen der diesjährigen Frauenkulturtage, teil. Ausrichter war der Civitan Club Sehnde. Es referierte das Civitan Mitglied Inge Langkop zum Thema „Wie können wir Chancen im Leben besser nutzen?“ Die Damen genossen
das reichhaltige und gepflegt aufgebaute Büfett und führten auch viele Gespräche untereinander.
Inge Langkop erreichte mit ihrem Appell zum positiven Denken und mit praktischen Beispielen aus
dem Alltag sofort die Aufmerksamkeit und Zustimmung der Sehnder Damen. Am Ende des
Vortrags empfahl Langkop den Teilnehmerinnen zwei Wünsche aufzuschreiben.
Das farbenprächtige Highlight: Anschließend stiegen die Wunschzettel an einen Luftballon gebunden
gemeinsam in den Himmel auf.

Sehnde (uk). Gemeinsam ehren die Stadt und der Sportring Sehnde auch in diesem Jahr Sportlerinnen und Sportler für besondere Leistungen im vergangenen Jahr 2016. Alle
Vereine waren aufgefordert Vorschläge für diese Ehrung zu unterbreiten.
Die Stadt Sehnde nimmt auf des Sportringes Ehrungen am Freitag, 31. März um 18 Uhr im
Forum der KGS Sehnde vor, die sich quer durch zahlreiche Sportarten und Vereine zieht.
Das Blasorchester des TVE wird die Feierstunde musikalisch umrahmen. Und die Sportakrobaten des MTV Ilten geben eine Kostprobe ihres Könnens. Die Stadt und Sportring werden zudem auch
die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen würdigen, die dafür sorgen, dass die zahlreichen Erfolge in diesem Bereich möglich sind.

Sehnde (uk). Die Interessengemeinschaft Sehnder Kaufleute (IGS) tagt am Dienstag, 5. April
um 19 Uhr im Restaurant Zeus, Zuckerfabriksweg 1, Sehnde. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Aktivitäten der IGS in 2017, diese sind:
Sonntag 30. April VOS, Thema: Sehnde meets Irland. Kinder werden einen Kranz flechten, der am 1. Mai am Maibaum aufgehängt werden soll.
Der Maibaum wird auf dem Hof Falkenhagen aufgebaut. Sonntag, 18. Juni: VOS zum Stadtschützenfest.
Samstag, 7. & Sonntag, 8. Oktober: Oktoberfest. Dieses wird durch das IGS-Mitglied M. Pabst ausgerichtet.
Samstag, 16. Dezember: 3. Christmas-Party im Herzen von Sehnde.
Weiteres: Ines Raulf vom Stadtmarketing berichtet zu verschiedenen Themen der Stadt.
Der Vorstand bittet um zahlreiches Erscheinen am 5. April. Rückblick auf die letzte IGSVersammlung
am 7. Februar: Lebensberaterin Heike Bonk hat vor einem interessierten Publikum
einen Vortrag über „Die Weisheit der Worte und ihre Energien“, gehalten. Bonk war es sehr wichtig,
die Anwesenden aktiv in ihr Referat einzubeziehen. Dadurch waren die Gäste gefordert, die Wirkung
der Worte in negativer oder positiver Aussage herauszufinden.
Am Schluss verteilte Bonk noch eine kleine Dokumentation über ihren Vortrag. Und die Besucher
gingen mit neuem Wissen über dieses Thema zufrieden nach Hause.

Sehnde (uk). Gemeinsam ehren die Stadt und der Sportring Sehnde auch in diesem Jahr Sportlerinnen und Sportler für besondere Leistungen im vergangenen Jahr 2016.
Alle Vereine waren aufgefordert Vorschläge für diese Ehrung zu unterbreiten.
Die Stadt Sehnde nimmt auf Vorschlag des Sportringes Ehrungen am Freitag, 31. März um 18
Uhr im Forum der KGS Sehnde vor, die sich quer durch zahlreiche Sportarten und Vereine zieht.
Das Blasorchester des TVE wird die Feierstunde musikalisch umrahmen. Und die Sportakrobaten
des MTV Ilten geben eine Kostprobe ihres Könnens. Die Stadt und Sportring werden
zudem auch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen würdigen, die dafür sorgen, dass die zahlreichen
Erfolge in diesem Bereich ermöglich sind.

Lehrte (r/uk). Mit Beschluss des Rates vom 22.06.2016 hinsichtlich der Tagespflege- und Kindertagesstättenbedarfsplanung 2016/2017 (Vorlage 040/2016) wurde die Verwaltung beauftragt, zur Verbesserung der Versorgung von Schulkindern ein Rahmenkonzept
zur Zusammenarbeit von offener Ganztagsgrundschule und sonstigen nachschulischen Betreuungsangeboten (z.B. Hort) zu erarbeiten. Ziel soll ein verlässliches Nachmittagsangebot als gemeinsame Aufgabenstellung für Stadt und Schulen sein.
Ausgangssituation ist das derzeit parallele Angebot von Hort und Ganztagsschule. Es müssen aktuell sowohl räumliche als auch personelle Ressourcen parallel vorgehalten werden. Für das kostenpflichtige Hortangebot sind die Plätze begrenzt, es bietet allerdings auch in den Ferienzeiten
und oftmals bis 17 Uhr ein verlässliches Betreuungsangebot.
Die Ganztagsschule hingegen ist kostenlos, bietet im Vergleich aber weniger Betreuungszeiten und ist im Nachmittagsbereich grundsätzlich nicht verlässlich. Das Rahmenkonzept soll lediglich
den groben Rahmen festlegen, somit ist die individuelle Ausgestaltung durch die Beteiligten vor Ort
frei. Die finanziellen Mittel sowie das Personal für die Umsetzung werden durch das Land und die
Stadt Lehrte bereit gestellt.
Der Entwurf umfasst einen groben Angebotszeitraum für die Kinder von montags bis freitags von 7
Uhr bis 17 Uhr. In diesem Zeitraum wird eine Frühbetreuung mit kostenpflichtigem Frühstück
(7 - 8 Uhr), der Unterricht (8 - Uhr), die Mittagszeit mit kostenpflichtigem Mittagessen, einer Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangeboten (13 - 14 Uhr), die Nachmittagsangebote
(14-15.30 Uhr) sowie ein pädagogischer Spätdienst (15.30 - 17 Uhr) angeboten. Die genauen
Uhrzeiten werden individuellen geregelt. Die Anmeldung muss grundsätzlich zum 31.03. eines
Jahres für das gesamte darauf folgende Schuljahr vorgenommen werden.


Sehnde (r/uk). Die Sehnder Schlosserei Bernhard Teiß hat sich spezialisiert auf den Einbau von Garagentoren. Die Schlosserei Teiß bietet eine große Auswahl an Garagentoren in handwerklich ausgezeichneter Ausführung und Qualität. Dabei legt der Sehnder besonderen Wert darauf, dass das Tor in jede Öffnung passt, manchmal auch durch Maßanfertigung. Dadurch ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die der Garage eine persönliche Note verleihen.Vorab wird selbstverständlich genauestens Aufmass genommen.

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Bernhard Teiß bietet auch professionelle Demontage und Entsorgung des alten Tores, sowie Montage des neuen Garagentores an. So, dass der Garagenbesitzer sich um nichts mehr kümmern muss. „Auch Extrawünsche können berücksichtigt werden“, verspricht er. Technische Innovationen machen auch vor Garagentoren nicht Halt. So liefert Bernhard Teiß unter anderem den “Novoport“, bestens geschaffen für niedrige Deckenhöhen, auch Antriebe mit Akku- oder Solarbetrieb für Garagen, die keinen Stromanschluss haben. Damit lassen sich die Garagentore bequem vom Auto aus öffnen.
Das Angebot der Schlosserei Teiß beschränkt sich natürlich nicht nur auf Garagentore. Aufstellen von Zäunen einschließlich Hofeinfahrtstore bietet die Schlosserei auch. Hier gibt es eine breite Palette unterschiedlicher Zaunelemente. Von schlicht einfach bis hin zu verschnörkelten, außergewöhnlichen Zäunen. Bernhard Teiß reicht es keineswegs, lediglich ein x-beliebiges Produkt zu liefern. Gerade Häuser haben einen Charakter, den man durch den falschen Zaun oder das unpassende Tor empfindlich stören kann. Deswegen berät sich Bernhard Teiß intensiv mit dem Hausbesitzer, um das richtige Produkt zu finden. Denn ein Garagentor oder ein neuer Zaun sollte sich harmonisch an das Vorhandene anpassen. Eins ist sicher, ein neues Garagentor oder ein neuer Zaun gibt dem ganzen Haus ein neues, freundlicheres Aussehen.
Schlosserei Bernhard Teiß, Schacht II/2, 31319 Sehnde, Tel. (05138) 44 01
http://www.teiss.de

 

 

Bolzum (rd). Ortsbrandmeister Gerald Lehrke konnte auf der am 11.02 stattgefundenen Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Feuerwehr Bolzum zählt insgesamt aktuell 226 Mitglieder. Insgesamt wurden 1736 Stunden Feuerwehrdienst geleistet. Mit drei Brandeinsätzen, neun technischen Hilfeleistungen und einer Alarmübung kam die Ortsfeuerwehr Bolzum im vergangenen Jahr 13 Mal zum Einsatz. Außergewöhnlich war ein Einsatz im August 2016, wo ein Beatmungspflichtiger Bewohner in Bolzum aufgrund eines Stromausfalls sechs Stunden durch den Notstromerzeuger der Ortsfeuerwehr mit Strom versorgt werden musste. Ein besonderes Highlight war für Ortsbrandmeister Lehrke die erfolgreiche Beschaffung des neuen Mittleren Löschfahrzeug. welches im November feierlich in Dienst gestellt wurde.
Die 12 Alterskameraden unter Führung von Horst Möhle berichteten von ihren zahlreichen Aktivitäten, sowie eine gemeinsame Ausfluf nach Hamburg mit Hafenrundfahrt und einer Besichtigung der Airbus Werke die zu den Höhepunkten zählten. Manfred Langeloh wurde zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wiedergewählt. Einstimmig wurde Viola Koch erneut zur Kassenwartin wiedergewählt. Eine Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr konnte Frieder Walkling von Stadtbrandmeister Jochen Köpfer entgegennehmen. Ferner wurden Joscha Warnecke zum Hauptfeuerwehrmann und Karsten Gratz zum Löschmeister befördert. In einem Grußwort ging Frau Dr.Lesemann, Ortsbürgermeisterin auf die Ehrung von Frieder Walkling ein.

Haimar (rd). Zu der im Februar 2017 stattgefundenen Siegerehrung des Große-Freie-Schießens 2016 konnte Dietmar Müller, Vorsitzender der Schützenbruderschaft, die Vertreter und zahlreichen Teilnehmer der 14 zugehörigen Vereine sowie die Stifter der Pokale im Schützenhaus in Haimar begrüßen.
Ausgezeichnet wurden die Sieger des Pokalschießens, der Mannschaftswettkämpfe im Luftgewehr-, Luftpistole- und Kleinkaliberschießen. Den Pokal für die jüngsten Schützinnen und Schützen in den 14 Mitgliedsvereinen des Großen Freien gewann Antonia Müller von der Schützengesellschaft Anderten. Burkhard Hoppe,1. Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lehrte, konnte den von der Stadt Lehrte gestifteten Jugendpokal an die Mannschaft mit Phillip Seidel, Nikos Tsikos und Lisa Wegner vom Schützenverein Ilten übergeben. Den Wettkampf um den Junioren-Pokal, in diesem Jahr erstmals als Einzelwettkampf ausgeschrieben, konnte ebenfalls Phillip Seidel vom SV Ilten für sich entscheiden. Den von der Stadt Sehnde gestifteten Große-Freie-Pokal konnte die Mannschaft der SG Sehnde mit einem 68,5 Gesamtteiler für sich entscheiden, überreicht durch Carl Jürgen Lehrke, Bürgermeister der Stadt Sehnde. Mit besonderer Freude konnte Dietmar Müller, 1. Vorsitzender der Schützenbruderschaft Das Große Freie, den rund 100 Anwesenden mitteilen, dass SKH Ernst August Erbprinz von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg den neuen Ablöseorden für den bisherigen Träger des Goldenen Ordens SKH Ernst August Prinz von Hannover gestiftet hat. Dieser wurde vor der Proklamation des neuen Trägers an Karl-Heinz Schrader von der SG Höver übergeben.
Den alle drei Jahre stattfindenden Wettkampf um den Golden Orden SKH Ernst August Prinz von Hannover gewann in diesem Jahr mit einem 33,72 Gesamtteiler Margret Bock von der SG Höver und verwies damit Bernd Küker von der SG Anderten und Erwin de Wjik von der SG Sehnde auf die Plätze. Andreas Heger, Regionalleiter für Lehrte und Sehnde der Volksbank Hildesheim Lehrte Pattensen eG überreichte der Siegerin und den Platzierten je eine Silbermünze mit dem Wappen der Freien und den Ortswappen der 14 Mitgliedsvereine.


Evern (rd). Über zahlreiche Teilnehmer und Gäste freute sich der Ortsbrandmeister Matthias Söchtig, als er kürzlich die Jahreshauptversammlung im Schützenhaus in Evern eröffnete. Mit fünf Einsätzen blieb es im vergangenen Jahr für die Everner Brandschützer relativ ruhig, dennoch war die Ortsfeuerwehr bei dem Turnhallenbrand und dem Unwettereinsatz in Rethmar und Sehnde eingebunden. Insgesamt gehören der Ortsfeuerwehr über 84 Mitglieder an, deren Einsatzabteilung nahezu 1200 Stunden ehrenamtliche Arbeit leistete. Söchtig griff in seinem Bericht erneut das Thema Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges auf und teilte mit, dass die Beratungen hierzu fortgeführt werden. „Mit unseren 18 Musikern haben wir über 101 Stunden aufgebracht“, berichtete Hartmut Bläsig als Musikzugführer. Bläsig unterstrich die Auftritte in Brauchstumspflege und Dienstmusik. „Durch die Veranstaltung – Herbstzauber - in Evern konnten zwei neue Musiker gewonnen werden.“ Hartmut Bläsig wurde erneut als Musikzugführer in seinem Amt bestätigt. Zum Kassenwart wurde Georg Marder, Felix Fischer zum Gerätewart, zur Schriftführerin Lena Eigner und Carsten Böttger zum Atemschutzgerätewart gewählt. Mit Lukas Eigner hat die Ortsfeuerwehr einen Neuzugang. Eine Beförderung gab es zudem für Marleen Wilke-Rampenthal zur Oberfeuerwehrfrau. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Andreas Vöste geehrt und eine nicht alltägliche Doppelehrung kam Otto Meyfeld zuteil, der für seine 60-jährige Tätigkeit im Feuerwehrmusikwesen und dem aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet wurde. Ortsbrandmeister Matthias Söchtig bedankte sich bei allen Unterstützern der Ortsfeuerwehr Evern.

Sehnde (uk). Der Erlös einer Benefizaktion kurz vor Weihnachten im Müllinger Tivoli, iniziert von der Zeitschrift "Feine Adressen" mit Unterstüzung der Sehnder Gruppe Nadelspiel hat es dem Civitan Club Sehnde jetzt ermöglicht, mit Kindern und Jugendlichen zwei Aktionen in Hannover durchführen zu können.

Am 3. Februar 2017 erlebten 16 acht- bis zwölfjährigen Kinder einige sportlich aktive Stunden im Winterzoo Hannover. Trotz regnerischem Wetter machte es ihnen viel Spass, gemeinsam zu rodeln, Karussell zu fahren und den Abenteuerspielplatz zu erkunden. Eine Woche später am 10. Februar besuchten 15 Sehnder Jugendliche auf Initiative des Civitan Clubs in Abstimmung mit der KGS Sehnde ein Heimspiel des EC Hannover Indians/Rostock Piranhas im Eisstadion am Pferdeturm. Die spannende Qualifikationsrunde der Eishockey-Oberliga fand in lebhafter aber entspannter Atmosphäre mit begeisterten Zuschauern statt. Trotz lautstarker und engagierter Unterstützung der Sehnder Fans konnten die Hannover Indians den Sieg nicht davon tragen, sie verloren 1:2.

Beatrix Glusa, Redakteurin "Feine Adressen",  spendete die Hälfte der Eintrittskarten und sorgte für eine Stärkung der Sehnder Gäste in der Pause.

Ein herzliches Dankeschön des Civitan Club Sehnde geht an alle, die diese Aktivitäten im Dezember unterstützt haben und an die ehrenamtlichen Betreuer und Begleiter Birgit und Jörg Haarstrich, Ingeborg Martensen sowie Hans-Jürgen und Renate Grethe.

Immensen (uk). Fasching wird nicht nur in Köln gefeiert. Auch beim SoVD in Immensen waren die Narren los. Phantasievoll kostümiert und mit originellen Kopfbedeckungen verbrachten Mitglieder und Gäste einen fröhlichen Nachmittag. Die erste Vorsitzende Brunhild Osterwald begrüßte die Narren und Närrinnen zur 5. Jahreszeit. Nach vielen vorgetragenen Liedern und Episoden genossen die Gäste Berliner (auch mal mit Senf) und Kaffee und andere Getränke. Es war für alle ein gemütlicher, fröhlicher Nachmittag.

Rethmar (ni/uk). Die erste Ausstellung in 2017 im Regional-Museum zeigt ein ganz besonderes Handwerk. Am Sonntag, 5. März um 14.30 Uhr wird die 1. Ausstellung für dieses Jahr „Quilten und Patchwork“ eröffnet. Sie wird drei Monate zu bewundern sein. Monika Budny aus Rethmar zeigt ihre eigenen Stoff-, Stick- und Applikations-Arbeiten. Sie hat mit viel Liebe interessante und vielfältigen Motive in einem Farbenreichtum erarbeitet. An dem Patchwork Virus hat sich Budny vor mehr als zwei Jahrzehnten in New Orleans infiziert. Im Heimatland des Quiltens (USA) hat sie auf vielen Messen und Technik-Kursen unter Leitung angesehener Künstler der Quilt- und Patchwork Szene ihre Techniken erweitert und verfeinert. Die Präzision Ihrer Arbeiten wurde bereits in vielen Ausstellungen begutachtet und bestaunt. Seit etwa vier Jahren ist Monika Budny zurück in Deutschland. Viele ihrer Exponate können jetzt im Regional-Museum, Gutstr. 15, Rethmar, bestaunt werden. Zu Eröffnung wird die Künstlerin anwesend sein.Geöffnet hat das Museum an Sonn- und Feiertagen von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Flocke, eine bildhübsche Miezekatze hatte noch bis vor zwei Jahren einen liebenswerten Partner: Einen markanten Kater, Namens HERR Felix. Leider hat dieser aus Altersgründen sein Dasein auf Erden beendet. Seither lebt Flocke allein. In diesem Frühjahr nun hat sie sich einen neuen Liebhaber gesucht. Eine kleine Steinputte hat es ihr angetan. Jeden Morgen begrüßt sie diese mit zärtlichen Küssen und leckt ihr das Gesicht ab. Dass Flocke einen steinernen Liebhaber hat, finde ich entzückend. Dass sein Frauchen sich ein Woche lang jeden Morgen mit der Kamera auf die Lauer gelegt hat, finde ich bewundernswert. Ich muss schon sagen, seither habe ich vor Flocke’s Frauchen eine große Hochachtung! Denn, jeder der Katzen kennt, weiß wie schnell diese Tiere sind und jedes tolle Motiv hat sich garantiert geändert, wenn man endlich die Kamera schussbereit hat. Flocke’s Liebesleben aber hat ihr Frauchen ganz cool festgehalten.  Leider muss ich unseren Lesern das Foto vorenthalten, es war verwackelt. Uli

 

Lehrte (ko/uk). Die Bürgerschützen feierten beim Winterball wieder ihre Majestäten und Preisträger.
Winterkönig wurde Herbert Kottas mit einem 5,0 Teiler.  Zweiter wurde Norbert Wenzel und Dritter Reinhold Köln. Sommerkönigin Kathrin Bartels gewann auch die Scheibe der Winterkönigin mit 15,3 Teiler vor Yvonne Westphal und Marion Glaß. Bei den Jungschützen war Hendrik
Molsen mit 30,4 Teilern erfolgreich.
Das festlich geschmückte Bürgerschützenheim gab den richtigen Rahmen für dieses Ereignis.
Den musikalischen Auftakt gaben die Brassband und die Jagdhornbläser. Der erste Vorsitzende
Claus Reimann freute sich, auch den zweiten Bürgermeister Wilhelm Busch, den Vertreter des
Kreisschützenverbandes Burgdorf Hermann Buchholz, den Vorsitzenden des Schützen-Corps Florian Reetz und zahlreiche Mitglieder des Schützencollegiums begrüßen zu können. Guter Brauch ist es, im Rahmen des Winterballes verdiente Bürgerschützen zu ehren. Die Verdienstnadeln in Bronze des Kreisschützenverbandes Burgdorf erhielten Reinhard Peter und Ingo
Lokotsch. Die Tanzkapelle „Winni“ sorgten im weiteren Verlauf des Abends für Tanzmusik vom
Feinsten. Schützen und Gäste feierten bis zum frühen Morgen eine Gelb-Weiß-Grüne-Ballnacht.

Lehrte (kir).Der Gemischte Chor Liederkranz von 1911 Lehrte hatte am 27. Januar seine Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Günter Jahns und Chorleiter Rolf Kinastowski berichteten über die Aktivitäten des Jahres 2016.
Nach Einhaltung einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder folgte der Kassenbericht
der 1. Kassenwartin Heide Kirstaedter. Vorstandswahlen standen an. Der gesamte Vorstand unter
der Leitung von Günter Jahns als 1. Vorsitzenden wurde einstimmig wieder gewählt. Die Ehrungen
nahmen der Vorsitzende des Kreischorverbandes Jason Johnson und Günter Jahns vor.
Durch den Liederkranz wurden mit einer Urkunde geehrt: Für 40 Jahre aktives Singen Doris
Jahns, für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft Hans Ast und für 20 Jahre Waltraud Gebauer,
Klaus Bätje und Franz Manthey. Es erhielten Günter Jahns für 40 Jahre aktives Singen und Rolf
Bätje für 20 Jahre Vorstandsarbeit eine Urkunde vom Kreisverband Burgdorf, überreicht durch
Jason Johnson. Besonders geehrt wurden Lore Adams für 70 Jahre und Annemarie
Kinastowski für 60 Jahre aktives Singen. Ihre Urkunde erhielten sie vom Deutschen
Chorverband, ebenfalls überreicht durch Jason Johnson. Ein gemeinsames Abendessen war
der leckere Abschluss der Versammlung.

Sehnde/Evern (red/uk). Im vollbesetzten Schützenhaus begrüßte der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Evern Rüdiger Kappei den Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich
sowie zahlreiche Gäste der Everner Vereine zum Winterschützenfest.
Es war der Auftakt zum „900 Jahre Evern“. Wilfried Notbohm gab dann einen kleinen
humorvollen Vortrag über Geschichtliches von Evern zum Besten.
Es folgte die Proklamation der Winterkönige und die Ehrung der Pokalsieger durch Schießsportleiter
Heinrich Klinge: Lichtpunktkönigin wurde Anneke Rampenthal, Schülerkönigin Anna Brix,
Königin Christel Rau, König Rüdiger Klinge und die anlässlich des Jubiläumsjahres ausgeschossene Wintervolkskönigsscheibe errang Wilhelm Rampenthal mit einem 9’er Teiler! Der Damenpokal
ging an Ellen Brause und den vom Ortsrat gestifteten Pokal erhielt Thomas Franke.
Nachdem DJ Marc die Könige zum Ehrentanz gebeten hatte, begann der gemütliche Teil mit
Musik und Tanz. Als nächste Veranstaltung des Jubiläumsjahres lädt die Dorfgemeinschaft
am 25. März zur Einweihung der neuen rustikalen „Dorfbank“ als Treffpunk hinter der Kirche ein.
Anschließend geht es mit der Junggesellenschaft zum Bosseln in die Everner Feldmark!

Rethmar (red). Dass Liebe nicht nur durch den Magen, sondern besonders auch durch die Ohren geht, möchten die Chöre der Sehnder Chorgemeinschaft am Valentinstag mit einem Konzert unter Beweis stellen. Die Lieder und Melodien zum Thema Liebe gehen direkt ins Herz, bringen die Gefühle zum Schmelzen und sorgen für die nötige Romantik an diesem Abend.

Wer eine besondere Überraschung für seine Liebste/seinen Liebsten plant kommt am 14. Februar um19 Uhr in die St. Katharinen Kirche in Rethmar und lässt sich verzaubern. Nicht nur Frischverliebte sind willkommen, sondern auch Langzeitromantiker, einsame und zweisame Herzen oder einfach Menschen mit Lust und Freude an schönen Liebesliedern. Die Sängerinnen und Sänger der Sehnder Chorgemeinschaft freuen sich auf diesen Abend. Der Eintritt ist frei.

Hannover/ Sehnde (red). „Demokratie beginnt mit dir" lautet ein Slogan der neuen Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen, die im Beisein von Ministerpräsident Stephan Weil feierlich in Hannover eröffnet wurde. „Wir brauchen die Landeszentrale für politische Bildung in diesen Zeiten nötiger denn je. Sie soll eine Werbeagentur für die Demokratie und gegen Populismus sein“, sagt die Sehnder SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Silke Lesemann, die Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale ist.

Die Abschaffung der Landeszentrale durch CDU und FDP im Jahr 2004 sei ein Fehler gewesen. Das sehe die CDU/FDP-Opposition heute auch so. Deshalb haben wir die Wiedereinrichtung auch mit den Stimmen aller im Landtag vertretenen Parteien beschlossen. Dieser breite Konsens ist das richtige Signal in dieser Zeit der Verunsicherung“, so Lesemann. Rechtsextremismus und Rechtspopulismus seien Gefahren wie auch Salafismus und Terrorismus. „Deshalb ist es so wichtig, der Bevölkerung die Botschaft zu geben, dass nur die Demokratie garantiert, frei, gerecht und sicher zu leben.“ betont Lesemann.

Die neue Landeszentrale mit der Direktorin Ulrika Engler an der Spitze soll vor allem Netzwerkpartner, Impulsgeber und Dienstleister für die politische Bildung in Niedersachsen sein.


Sehnde (uk). Die Jahreshauptversammlung der Sehnder Interessengemeinschaft (IGS) ergab am 24. Januar für alle Amtsinhaber die einstimmige Wiederwahl. 1. Vorsitzender Otfred Schreek (im 2.
Wahljahr), 2. Vorsitzender Wolfgang Stahldorf, Schriftführerin Heike Bonk, Kassenwart Jochen
Oberthür und Sandra Beier Pressewartin. Als Kassenprüfer bleibt Peter Luczik, neu dazu gekommen
ist als 2. Kassenprüfer Günter Jacoby. Zur Beginn zitierte der 1. Vorsitzende Otfred Schreek einen
Abschnitt aus der IGS-Satzung: „Zweck des Vereins ist es, durch Pflege der Geselligkeit, insbesondere außerhalb des Vereins in Form von öffentlichen Verstaltungen sowie durch Unterstützung sozialer Einrichtungen das Zusammenleben der Stadt Sehnde und deren Ortsteile zu intensivieren und die Lebenstruktur und das Image der Stadt zu verbessern“.
Er verwies auf die verkaufsoffenen Sonntage, die als Themen-Event immer sehr erfolgreich gewesen
seien, und so werden diese auch in diesem Jahr fortgesetzt. Das Motto des ersten verkaufsoffenen Sonntags, am 30. April, heißt: „Sehnde meets Ireland“. Dazu sind bereits gute Voraussetzungen geschaffen, so Matthias Schulz, Eventberaterder IGS. Die Themenveranstaltungen in Sehnde, einst vom damaligen 1. Vorsitzenden Sven Embrechts ins Leben gerufen, haben sich als optimales Zugmittel bewährt. „Auch im vergangenen Jahr „Sehnde meets the 80’s“ war der Tag ein guter Erfolg“, bestätigte Otfred Schreek: „bis es dann hagelte, regnete und schneite.“
Im weiteren Rückblick betonte Schreek, dass das 1. Sehnder Draisinenfest am 18. Juni alle Erwartungen übertroffen hätte, und aus diesem Grund dieses Event in 2018 wiederholt werden wird. Auch die Christmas-Party im Dezember stehe in diesem Jahr wieder auf dem Plan. Die letzten beiden Neuerungen haben der Stadt Sehnde einem enormen Bekanntheitswert und ein gutes Image gebracht, stellte Schreek fest, und somit einen Teil der Satzung voll erfüllt. Dass das „Schaufenster Sehnde“ abgesagt werden musste, bedauerte der Vorstand. Hierzu nahm der Ehrenvorsitzende
Werner Ebensen wie folgt Stellung: „Rund 80 % der Fläche waren verkauft, aber es fehlte ein gesunder Branchenmix.“ Ebensen folgerte, dass Handwerksbetriebe im zu geringem Maße
beteiligt gewesen seien. Trotz allem, werde die Messe nicht ausgehebelt, sondern man wird jetzt
ein neues Konzept erarbeiten und analysieren, worauf die geringe Beteiligung zurückzuführen sei.
Verbesserungs- bzw. Änderungsvorschläge nimmt

Die Rede des Bürgermeisters zeichnete nicht nur einen Bogen über die regionalen
Themen und lokalen Ereignisse in 2016; Lehrke ging in seinen Ausführungen
auch auf die derzeitige Weltpolitik ein.  So begann er: „Heute ist der 27. Januar - der
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau heute vor 72 Jahren. Seitdem leben
wir in der Europäischen Gemeinschaft im Frieden – die friedlichste Epoche der Menschen in Europa.
Doch diese Tatsache täuscht nicht darüber hinweg, dass Krieg, Terror und nacktes Elend in Syrien
und anderen Ländern des Nahen Osten herrschen….“ „... und dass islamistische Terroranschläge nun auch hierzulande für Angst und Schrecken sorgen und Todesopfer
gefordert haben …“ Dann lobte er die über 14 Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen in Deutschland, die die Hoffnung haben, dass ihr Tun hilfreich für eine bessere Zukunft ist. So gäbe es auch in Sehnde zahlreiche Ehrenamtliche, Bürgerinnen und Bürger mit Zivilcourage, die bereit sind, die Stadtgemeinschaft lebenswert und menschlich zu gestalten. Er dankte allen Ehrenamtlichen und
im Besonderen den Mitwirkenden für den großen Einsatz nach dem Brandschaden in der Turnhalle
Waldstraße. „Zu den Daten, die in Sehnde vermutlich ewig in Erinnerung bleiben: dem verheerenden
Hagelschaden am 27. Juli 2013 und dem Brand der Kooperativen Gesamtschule am 5. März 2015 kommt nun auch noch der Brand der Turnhalle am 22. Juni 2016“. Nun stehe die Verwaltung
und Politik vor der Aufgabe ein zukunftsfähiges Konzept für eine neue Turnhalle und die dringend
notwendige Schulerweiterung zu erstellen und umzusetzen. Auch den rund 500 ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern, die das Bergfest zu einem Fest der Superlative werden ließen, dankte
er ausdrücklich. Rund 20.000 Besucherinnen und Besucher feierten zwei Tage lang ausgelassen „auf
dem Sehnder Hausberg, unserem Kalimanscharo“. Dem ehrenamtlichen Netzwerk für Asylsuchende in Sehnde –kurz ENAS - und vielen weiteren Initiativen, die geflüchtete Menschen
unterstützten und unterstützen galt sein weiterer Dank. Aus dem Netzwerk ENAS ging im
Frühjahr 2016 der Flüchtlingshilfeverein Sehnde hervor, der als Bindeglied zwischen Asylsuchenden,
den Ehrenamtlichen und den Behörden darstellt, und seit kurzem eine hauptberufliche
Mitarbeiterin hat. „Sehnde wächst - und das ist auch gut so!“ Die Nachfrage nach Bauland
und Wohnungen in Sehnde ist nach wie vor hoch. Erfreulich, die Geburtenrate in Sehnde
ist seit 5 Jahren wieder deutlich gestiegen. Deshalb ist ihm eine gute und verlässliche  inderbetreuung in Sehnde sehr wichtig.
Den am 11. September 2016 bei der Kommunalwahl gewählten die ehrenamtlichen politischen
Vertreterinnen und Vertreter gratulierte er und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit. Sprach aber auch den zeitlichen Aufwand der politischen Ehrenämter an, die oft über ein Normalmaß hinausgehen würden. Bevor es zum gemütlichen Teil in der Schulstraße ging, ehrte er neun Ehrenamtliche für ihr Engagement.  Ursula Käsewieter

Lehrte (red/uk). Am Samstag, 21. Januar bemerkte ein 55-Jähriger gegen 00.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung an der Sporthalle der Hauptschule. Er alarmierte sofort die Rettungskräfte. Bei deren Eintreffen hatten die Flammen bereits auf das gesamte Gebäude übergegriffen, es brannte vollständig aus. Mehr als 210 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen an. Auch die Berufsfeuerwehr Hannover war vor Ort und unterstützte die Lehrter, Burgdorfer und Sehnder Kameraden, die verzweifelten gegen die immer wieder aufflammenden Glutnester ankämpften. „Nach dem offiziellen Einsatzende um 14:30 Uhr am Samstag hatten 12 Kameraden der Ortsfeuerwehr Lehrte von diesem Zeitpunkt an noch bis etwa 20 Uhr fast durchgehend mit Nachlöscharbeiten zu tun. Als letzter Schritt wurde der Schaumteppich über der gesamten Einsatzstelle erneuert und verstärkt. Als die letzten Kameraden die Einsatzstelle gegen 19 Uhr verließen, lag ein etwa 60 cm dicker Teppich aus Schaum über den Trümmern der Sporthalle“, berichtet Stephan Keil, Pressesprecher der Lehrter Feuerwehr.  „Um 2.16 Uhr wurden wir dann erneut alarmiert, da aus den Trümmern wieder Rauch aufstieg. Die Trümmer wurden so weit möglich nochmals auseinander gezogen und Glutnester abgelöscht. Gegen 6 Uhr waren keine weiteren Brandstellen mehr zu sichten. Doch um 7.43 Uhr wurde erneut alarmiert. An der Einsatzstelle bot sich ein ähnliches Bild, vereinzelt stiegen kleine Rauchsäulen aus dem Schuttberg. Vom ELD wurde nun eine durchgehend besetzte Brandwache an der Einsatzstelle anberaumt. Diese wird vom 7. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte abgedeckt. Diese sind permanent mit vier Kameraden vor Ort und werden zeitnah ausgetauscht. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 entgegen.

 

Lehrte (uli). Als Bürgermeister Klaus Sidortschuk seine rund 320 Gäste zum Neujahrsempfang am 20. Januar begrüßte, konnte er noch nicht ahnen, was  in der folgenden Nacht Dramatisches passieren würde. So wünschte er den Bürgerinnen und Bürgern, sowie den geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft ein glückliches Jahr 2017, Gesundheit und jeden Tag mindestens einen Grund für ein ehrliches Lachen. Besonders hervor hob er so dann die „Medizinstrategie 2020“ des Klinikums Region Hannover. Im März 2016 sprach sich die Regionsversammlung dann schließlich nicht nur für den Erhalt des Standortes Lehrte, sondern auch für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung aus. Die Flüchtlingssituation war sein nächstes Thema. In den vergangenen Monaten sei die Zahl der aufzunehmenden Flüchtlinge stark zurückgegangen - auf Lehrte bezogen von der bislang höchsten Aufnahmeverpflichtung von 405 Menschen für das erste Quartal 2016 auf jetzt 155 Menschen für das gesamte Jahr 2017. Das hilft bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkünften und einer dezentralen Unterbringung. Lobend betonte der die gute Zusammenarbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen. Ohne soziales Engagement geht es nicht, um den Menschen, die hier bleiben wollen, bei der Integration zur Seite zu stehen.In der am 11. September stattgefundenen Kommunalwahl haben die Bürgerinnen und Bürger insgesamt sieben Parteien und über 40 % neue Mitglieder in den Rat der Stadt Lehrte gewählt. „Von den neuen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sind acht unter 40 und vier unter 30 Jahre alt“, berichtete Sidortschuk. Nach wie vor sei neuer Wohnraum als eine der wichtigsten Aufgaben anzusehen. „Dabei geht es um das ganze Spektrum des Wohnens vom geförderten oder sozialen Wohnungsbau bis hin zum Eigentum an Einfamilienhäusern.“ Das Quartier 16 mit 45 modernen Mietwohnungen, fünf Praxen und Büroeinheiten mitten in der Kernstadt lobte er als einzigartig, hier konnte in 2016 Richtfest gefeiert werden. Speziell im Fokus lag ihm auch die Umsiedlungsabsicht von ALDI Nord, am Herzen. Das Zentrallager, welches von Sievershausen nach Aligse verlagert und vergrößert werden soll ist für die Wirtschaftsentwicklung in Lehrte von großer Bedeutung. Am Schluss dankte er Dr. Jürgen Teiwes öffentlich für den seit 2002 ins Leben gerufenen Lehrter Abend-Citylauf.

 

 

Leserbrief
Sehnde. Seit Inkrafttreten des Fahrplans 2017 im Dezember, hat die Üstra/GVH den Busverkehr in Sehnde komplett umgestellt. Hintergrund war der Anschluss des Sehnder Neubaugebietes hinter dem Billerbach an die Linie 371, das bislang vom Linienverkehr abgeschnitten war. Die Linienzusammenlegung und Fahrplanänderung sollte kostensparend und effizient umgesetzt werden. Dabei wurde nämlich offensichtlich überhaupt nicht berücksichtigt, dass die Sehnder Buslinien gerade morgens und mittags, bzw. nachmittags einen großen Teil der Sehnder Schüler befördern. Die groß angelegte Linienänderung und Fahrplanumstellung traf die Schulkinder, die nach Gretenberg und Klein Lobke müssen, besonders hart. An der neu errichteten Haltestelle Kanalstraße müssen neuerdings schon die Erstklässler der Grundschule Breite Straße einen Umsteigevorgang hinter sich bringen – nur eine Station mit dem 371er von der Schule entfernt.  Für zehntausende Euros wurde an der Kanalstraße eine Buswendeschleife nebst einer neuen Haltestelle errichtet, die sich keine 200 m von der bereits bestehenden Haltestelle Stettiner Weg entfernt befindet! An der Wendeschleife müssen die Grundschüler an der stark von LKWs befahrenen Gretenberger Straße warten, um in ihren Anschlussbus der Linie 372 zu steigen. Leider kommt der 371er durch seine neue Mammutroute fast immer zu spät an, und der Anschlussbus ist dann schon weg. In der letzten Woche (3. KW) ist der 372er Anschlussbus vier mal komplett leer nach Gretenberg und Klein Lobke gefahren, während die Grundschüler verspätet an der Umsteigehaltestelle Kanalstraße ankamen.  Völlig verunsichert, ohne jegliche Aufsicht bei Minustemperaturen, blieben sie dort zurück. Und das trotz der Tatsache, dass die Busse in Funkverkehr miteinander stehen.  Die Sechs- bis Achtjährigen mussten dann von Eltern eingesammelt werden.  Es ist ein untragbarer Zustand! Auf Elternbeschwerden an die Üstra gab es bisher keine Reaktion.

Die Üstra ist gefordert, die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.  Statt Geld in die überfüssige neuen Bushaltestelle Kanalstraße zu investieren, hätten die Verkehrsbetriebe lieber die lebensgefährliche Bushaltestelle Gretenberg/Friedhof (Alte Ziegelei) entschärfen sollen. Hier müssen die Kinder morgens immer noch ungeschützt im Dunkeln an der Fahrbahn stehen, obwohl hier ein massiver Lastkraftverkehr besteht. Der Busfahrplan müsste dringend durch Zusatzbusse und Direktverbindungen in den Schulschlusszeiten verbessert werden. Man würde sich wünschen, dass die Verantwortlichen bei der Üstra noch einmal "die Schulbank drücken" und das Chaos umgehend in den Griff bekommen! Sascha Zertz, Pressesprecher des Fördervereins der Grundschule Breite Straße

 

Sehnde (red/uk). Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Sehnde am 14. Januar 2017 trafen sich die Kameraden und zahlreiche Gäste im Feuerwehrhaus am Borsigring.Ortsbrandmeister Sven Grabbe ließ – gleich nach der Begrüßung - das vergangene Jahr Revue passieren. 99 Mal wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde im Jahr 2016 alarmiert und sie rückte zu 123 Einsätzen aus.Darunter waren 37 Brand- und 35 Hilfeleistungseinsätze, mehrere Fehlalarme, eine Einsatzübung und etliche Unwettereinsätze. Neben den mehrfachen Fehlauslösungen der Sirene auf dem Rathaus und der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS) im Februar, blieb den Kameraden der Brand der Turnhalle an der KGS am 22. Juni ganz besonders in Erinnerung. Über 255 Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet sowie von den Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten und der Berufsfeuerwehr Hannover kämpften gegen die lichterloh brennende Halle über Stunden an. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen ging der Ortsbrandmeister auf die geleisteten Dienste und Veranstaltungen ein. Neben zahlreichen Ausbildungs- und Monatsdiensten sowie Lehrgängen, Baubesprechungen und Baubegehungen führte die Ortsfeuerwehr Sehnde erneut das Sehnder Osterfeuer auf dem Parkplatz der K+S in Sehnde durch und nahmen am Sehnder Weihnachtsmarkt teil. Ein Highlight aus Sicht der Kameraden war der diesjährige, sehr gut besuchte Tag der offenen Tür bei der Ortsfeuerwehr Sehnde. „Dieses Event soll jetzt regelmäßig stattfinden“, betont Ortsbrandmeister Sven Grabbe.Weitere Veranstaltungen im Jahr 2016 waren die Absicherung des Hannover Marathons, die Teilnahme am Volkstrauertag, die Aufstellung des Weihnachtsbaums am Sehnder Rathaus sowie die Brandsicherheitswache in der Kreuzkirche zum weihnachtlichen Mitternachtsgottesdienst.Auch feuerwehrinterne Veranstaltungen fanden eine große Resonanz.  Ebenfalls fand die Mitgliederversammlung statt bei der einige Führungspositionen in der Ortsfeuerwehr neu besetzt worden.

Es gab viele positive Neuerungen 2016. Trotzdem bemängelte Ortsbrandmeister Grabbe, dass derzeit noch vier hitzebeständige Rettungswesten für Atemschutzgeräte beim Einsatz auf dem Wasser bei z.B. einem Schiffsbrand fehlen. Diese sind jedoch zwingend vorgeschrieben, um den Einsatzkräften mit ihrer schweren Ausrüstung eine sichere Brandbekämpfung auf dem Wasser zu ermöglichen.Des Weiteren fehlen ebenfalls noch vier Helme für die Bootsbesatzungen und Sprechgarnituren für die Funkgeräte. Ein weiterer und auf dieser Jahresversammlung erneut erwähnter Mangel ist die in die Jahre gekommene Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sehnde. Hier müsse dringend eine Entscheidung getroffen werden, da diese altersbedingt (Baujahr 1992) und größenbedingt an die Grenze der Belastung gekommen ist.Für das neue Jahr wünschte er sich eine bessere Gesprächs- und Kommunikationsbereitschaft zwischen Stadtrat, Verwaltung und den Feuerwehren und führte, so auch der Wunsch, dass die Stadt Sehnde als Einstellungskriterium für Rathaus und Bauhof eine Bereitschaft zur Mitgliedschaft in der Feuerwehr, wie z. B. in Lehrte und Laatzen eingeführt, um die Tagesalarmbereitschaft zu erhöhen, da viele Feuerherleute außerhalb von Sehnde arbeiten.Grabbe dankte allen Kameraden für die in 2016 geleistete Arbeit und ihr unbezahltes und unbezahlbares ehrenamtliches Engagement, den Arbeitgeber für die Freistellung ihrer Angestellten bei Einsätzen und Lehrgängen, dem Förderverein sowie den fördernden Mitgliedern und dem Musikverein für die Unterstützung der Feuerwehr sowie Rat und Verwaltung. Ein besonderer Dank ging auch an die Familien der Kameraden, die oft in Kauf nehmen müssen, dass ihre Männer und Frauen bei der Feuerwehr sind.